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Neuigkeiten aus Zoo und Verein

 

Ganz nah dran

 

22. September 2017: Am Sonntag, 24.September, findet ab 14 Uhr der Deutsche Zootag im Zoo Hoyerswerda statt. Besucher haben die Möglichkeit, Einblick in die tägliche Arbeit eines Tierpflegers zu erhalten und viel über den Zoo und seine Tiere zu erfahren. Egal ob man nun einen Zophoba auf die Hand nimmt oder bei den Mitmach-Fütterungen z.B. eine kalte Lamanase spürt. An verschiedenen Stationen können die Besucher mit den Tierpflegern ins Gespräch kommen und viele zusätzliche Informationen zu den Zootieren erhalten. Bei einer Führung hinter die Kulissen der Futterküche erklärt Zootierinspektor Thomas Arndt, worauf es bei der Fütterung der verschieden Tiere ankommt. Zusätzlich erhalten Besucher Einblicke auf den Wirtschaftshof und einen Ausblick auf künftige Umgestaltungen. Ein Lama oder Schaf für Zuhause können sich die kleinen Besucher am Stand des Huftierreviers basteln, natürlich mit echter Lama- oder Schafswolle.

 

Neben der Fischotter- und Pinguinfütterung können Besucher dabei sein, wenn die Zwergflusspferde, Pelikane Erdmännchen und Trampeltiere gefüttert werden. Bei den Schautierfütterungen der Lamas und Esel können die kleinen Besucher selbst aktiv werden.

 

Veranstaltungsprogramm:

14:00 Uhr                             Fischotter

14:30 Uhr                             Zwergflusspferd

14:45 Uhr                             Pinguine

15:30 Uhr                             Pelikane

16:30 Uhr                             Erdmännchen

17:30 Uhr                             Stirnlappenbasilisken im Tropenhaus

Zwischendurch                   Trampeltiere und Lamas

 

Führung

15:00 Uhr - 17:00 Uhr        „Ein Blick hinter die Kulissen“, Treffpunkt bei den Riesenschildkröten

 

Info-Stationen ab 14 Uhr: Huftierrevier und Auszubildenden Info-Stand bei den Trampeltieren; Raubtierrevier beim Fischotter-Gehege, Vogelrevier und Zooschule vor dem Tropenhaus

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

 

 

Stirnlappenbasilisk

Hilfe für und durch das Zwergfaultier

 

22. September 2017: Das Zwergfaultier ist auf der zehnten Postkarte für den Artenschutz der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ) zu sehen. Mit dem Erlös der Karte, die auch im Zoo-Shop in Hoyerswerda zu bekommen ist, werden konkrete und nachweisbare Artenschutzprojekte unterstützt. Zugleich wird auf die Bedrohung der Zwergfaultiere auf der Insel Escudo de Veraguas vor der Nordküste Panamas hingewiesen.

 

Um die Produktion, Herstellung und Kostenübernahme der Tier-Postkarten kümmerte sich erneut der Freundes- und Förderkreis vom Zoo Leipzig, dem die Mitgliedsvereine der GDZ, also auch die Zoofreunde Hoyerswerda, dafür dankbar sind.

 

 

 

 

Postkarte vom Zwergfaultier

 

 

 

Besondere Exponate für Umweltschutz 

 

14. September 2017: Im Foyer vom Schloss Hoyerswerda ist eine kleine Sonderschau unter dem Titel „Strandkreationen – Strandkreaturen, die geheime Leidenschaft des Eugène Bruins, Zoodirektor im Zoo Hoyerswerda“ zu sehen. Sie beinhaltet mehr als 30 Kreationen beziehungsweise Kreaturen aus Muscheln, Knochen, Holz und Stein. Eugène Bruins, seit 2016 Leiter des Zoos Hoyerswerda, entdeckte während eines Urlaubs an der Nordsee 2014 seine Leidenschaft für das Fertigen von Figuren aus Naturmaterialien, die er am Strand findet. Die teils seltsam-schaurig, teils aber auch niedlich anmutenden kleinen Kunstwerke haben einen ernsten Hintergrund. Für den Zoodirektor ist es nicht nur ein kreatives Hobby. Er möchte damit auf den Umweltschutz aufmerksam machen und ausdrücken, dass jeder seinen Beitrag leisten kann, die Strände sauber zu halten und keinen Unrat zu hinterlassen.

Die kleine Ausstellung ist im Foyer des Schlosses Hoyerswerda bis zum Ende des Jahres zu sehen. 

 

Eins der Exponate

  

  

Mit Freunden Erfahrungen ausgetauscht

 

3. September 2017: Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda wurde bei der Mitgliederversammlung der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ) in Hannover in Niedersachsen vom 1. bis zum 3. September  von Eveline Blut und Frank Grommisch vertreten. Hauptthema des Treffens, organisiert von den Zoofreunden Hannover, waren die unterschiedlichen Aktivitäten von Zoos und Vereinen für den Artenschutz. Dabei wurden neben anderem Möglichkeiten aufgezeigt, wie auch kleine Vereine tatkräftig dabei helfen können, bedrohte Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Der Zoo Hannover engagiert sich zum Beispiel für den Nordafrikanischen Rothalsstrauß (Foto).

 

Die Gemeinschaft Deutscher Zooförderer hat sich neben anderem darauf verständigt, dass künftig auch Fördervereine anderer europäischer Länder in ihr mitarbeiten können. Dazu erfolgte eine Satzungsänderung. Die Anregung hierfür kam von Zoofreunden aus dem niederländischen Rotterdam. Absprachen wurden auch für das 25-jährige Bestehen der GDZ getroffen. Das kann im Jahr 2019 im September  gefeiert werden. Zum Programm wird dann auch ein Benefizkonzert in Berlin gehören.   :  

 

Nordafrikanischer Rothalsstrauß

39. Tiergartenfest

 

27. August 2017:  Das 39. Tiergartenfest konnte bei bestem Wetter auf dem Erholungsareal inmitten der Stadt gefeiert werden. Die Palette der künstlerischen Angebote reichte vom Orchester Lausitzer Braunkohle über Countrymusik und Zaubershow bis hin zu Darbietungen von Mädchen und Jungen der Hoyerswerdaer Musikschule. Der zoologische Leiter Eugene Bruins gab zudem Informationen zu den nächsten Entwicklungen. Im nächsten Jahr kann dann das 40. Tiergartenfest gefeiert werden.

 

 

 Besuch willkommen bei den Kängurus 

 

11. Juni 2017: An diesem Sonntag wurde die neue begehbare Känguruanlage offiziell eröffnet. Anwesend waren Oberbürgermeister Stefan Skora, Steffen Grigas, Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH (VBH), Arthur Kusber, Geschäftsführer der Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda gGmbH und Eugène Bruins, Zoologischer Leiter Zoo Hoyerswerda.

Jetzt können Besucher den Kängurus ganz nah sein.

 

Finanziert wurde der Bau der Anlage durch die VBH. Für Steffen Grigas ist die Förderung der Region eine Herzensangelegenheit: „Wir als regionaler Versorger haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Region zu fördern und aktiv für unsere Bürger und Besucher mitzugestalten.“ Arthur Kusber schätzt die Partnerschaft mit dem regionalen Unternehmen: „Wir wissen, dass es für Firmen nicht selbstverständlich ist, so großzügige finanzielle Unterstützung zu leisten. Umso mehr freut es uns, unseren Besuchern Hilfe der VBH ein besonderes Tiererlebnis ermöglichen zu können.“

 

Entspannt beäugten die Kängurus ihre Gäste auf der Anlage. Weder Kängurubock "Ludwig" noch die beiden Damen "Maja" und "Mila" mit ihren zwei Jungtieren ließen sich von den großen Zweibeinern aus der Ruhe bringen. Ganz im Gegenteil, sie schauten eher neugierig hinterher oder hüpften sogar an den Besucher vorbei. Die neue begehbare Känguruanlage ist mit 1.000 Quadratmetern viermal so groß wie die alte Anlage. Für die drei erwachsenen Bennettkängurus mit den zwei Jungtieren bedeutet dies ausreichend Platz zum Springen. Genügend Rückzugsmöglichkeiten geben den Tieren die nötige Ruhe. Künftig wird die Anlage insgesamt sechs erwachsene Kängurus beherbergen. In den nächsten Wochen ziehen noch zwei weitere Känguruweibchen auf die Anlage.

 

Bennettkängurus, auch Rotnackenwallaby genannt, stammen aus dem südöstlichen Australien und Tasmanien. Ihren Namen verdanken sie dem rötlich gefärbten Fell im Nacken- und Schulterbereich. Das Sozialverhalten der Bennettkängurus ist nicht sehr ausgeprägt. Sie leben entweder allein oder in kleinen Gruppen. Gräser und Kräuter gehören zur Hauptnahrungsquelle dieser kleinen Känguruart. 

 

 

Maras und Nandus auf größerer Anlage 

 

31. Mai 2017: Die Maras und Nandus haben im Zoo Hoyerswerdas ihre neue Gemeinschaftsanlage direkt neben dem Zooteich bezogen. Auf der gut 800 Quadratmeter großen Anlage leben insgesamt vier Nandus und derzeit noch zwei Maras. Zwei der Nandus kamen Anfang Mai aus dem Tierpark Nordhorn in Zoo Hoyerswerda. Zu den zwei Maraweibchen wird sich in den nächsten Wochen noch ein Zuchtmännchen gesellen. Neu auf der Anlage ist auch, dass man Einblick in den Innenstall der großen Laufvögel und Nagetiere erhält.

Mara

 

Durch die im letzten Frühjahr abgeschlossene Renaturierung des Zooteiches konnte die Landfläche von 800 Quadratmetern hinzugewonnen werden. Nun bietet die Gemeinschaftsanlage optimale Bedienungen für die beiden Arten. Maras und Nandus sind sehr gesellige Tiere und gewöhnen sich schnell aneinander. Wichtig für eine Vergesellschaftung ist ausreichend Platz und Struktur im Gehege, damit sich die beiden Arten bei Bedarf auch aus dem Weg gehen können. Und nach einer Eingewöhnungszeit arrangieren sich die Tiere mit ihren neuen Nachbarn, die ja auch für eine willkommene Abwechslung im Alltag sorgen.

 

 Dem Nachwuchs ganz nah

 

27. April 2017: Gerade einmal 80 Gramm leicht und nicht ganz so groß wie eine Hand ist der jüngste Bewohner des Zoo Hoyerswerdas. Das erste von zwei Humboldt-Pinguinküken ist geschlüpft. Der graue Federflaum ist besonders weich und dicht und hält das kleine Küken schön warm. Das Besondere an diesem Schlupf: man kann die Aufzucht des Kükens selbst miterleben und beobachten. Humboldt-Pinguine brüten üblicherweise in Nisthöhlen. Da aber die Vogelgrippe dieses Jahr dafür sorgte, dass die Pinguine des Zoo Hoyerswerdas länger in ihrem Winterquartier verbleiben mussten, haben sich zwei Pärchen dort ihre Nester gebaut.

 

Das Winterquartier der Humboldt-Pinguine ist mit zwei großen Besucherscheiben ausgestattet, die eine gute Sicht auf die Tiere ermöglichen. Bereits Anfang März konnte man zwei Pinguinpaare im Winterquartier beim Brüten beobachten. Sie hatten sich Brutplätze direkt an der Scheibe ausgesucht. „Man hat nicht immer die Möglichkeit, eine Pinguinaufzucht so genau mitzuerleben“, so Anne Siegl, Reviertierpflegerin im Vogelrevier. „Für die Besucher sind Pinguinküken normalerweise erst zu sehen, wenn sie schon gut genährt und den ersten Federwechsel überstanden haben“, erläutert sie weiter.

 

Insgesamt leben zwölf südamerikanische Frackträger im Zoo Hoyerswerda. Erst im November des vergangenen Jahres kamen sechs Pinguine aus dem Zoo Rostock und zwei aus dem Zoo Landau nach Hoyerswerda. Pinguine leben in monogamen Einehen und sind deshalb bei der Partnerwahl manchmal recht wählerisch. Haben sie jedoch den passenden Lebensgefährten gefunden, kann sie nichts mehr trennen. Es kommt in der Natur und in Zoos auch schon einmal vor, dass sich gleichgeschlechtliche Paare zusammenfinden.

 

  

Deutlich über 100 Prozent

 

1. April 2017: Beim Frühjahrsputz des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda am 1. April wurde weit mehr geschafft als geplant. Das lag zum einen an der guten Vorbereitung durch den Zoo. Dessen Zoologischer Leiter Eugène Bruins hielt sich nicht lange bei der Vorrede auf, sondern sorgte dafür, dass es kurz nach der Begrüßung der Teilnehmer, immerhin hatten sich 31 Frauen und Männer dazu eingefunden, an die Arbeit ging. Und zum anderen sorgte der Fleiß der Beteiligten fü...r ein überragendes Ergebnis.

 

 

 

Eine der größten Gruppe waren die "Maler", die sich darum kümmerten, dass Vogelvolieren einen neuen Anstrich bekamen. Andere waren damit befasst in der Nähe des Teichs "Wohnungen für Amphibien" zu bauen. Dafür kamen zum Beispiel alte Äste zum Einsatz, die von den Bäumen herabgefallen waren und die nun etwa von Kröten als Unterschlupf genutzt werden können. An mehreren Stellen befand sich auch noch reichlich Laub, das zusammengeharkt und abtransportiert wurde, etwa in der Nachbarschaft der Steinadler, aber auch am Teich. Diese Arbeiten stießen zunächst bei dem Singschwan-Pärchen auf Widerspruch. Es mochte in seinem Revier, so kurz nachdem die Stallpflicht für sie aufgehoben worden war, keine Eindringlinge. Womöglich wollten sie sich  einen Platz zum Nestbau aussuchen. Das mussten sie um wenige Stunden verschieben, haben aber nun einen ordentlichen Uferbereich. Ordentlicher ist es auch im Bärengehege. Hier wurden herumliegende Steine, die beim Buddeln der Bären zum Vorschein gekommen waren, aufgesammelt und abtransportiert.

 

Eine der größten Überraschungen gab es für den Zoologischen Leiter selbst, denn er wurde von einem vom Zooverein organisierten Fachmann überrascht, der das defekte Außenbecken am Tropenhaus abdichtete, so dass es wieder Tiere beherbergen kann, eventuell Sumpfschildkröten.

 

Zum Ausklang des mehr als dreistündigen Arbeitseinsatzes gab es für die Beteiligten auf der Terrasse des Restaurants "Sambesi" eine Stärkung. Karsten Bormann, Vorsitzender des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda, freute sich, dass so viele an diesem schönen Frühlingstag so fleißig beim Frühjahrsputz zugepackt hatten, Mitglieder wie Freunde des Zoos. Er zollte allen Beteiligten großen Respekt, ebenso Eugène Bruins. Er war stolz, dass so viel geschafft wurde, mehr als vorgesehen. Und er lud alle ein, wahrscheinlich ab dem 12. April einen Besuch im Zoo einzuplanen, denn dann wird es erneut eine Premiere geben. Viele in hiesigen Breiten ungewöhnliche Schmetterlinge werden dann im Tropenhaus herum fliegen.

 

 

 

 

Frühjahrsputz


 

Trauer um Vorstandsmitglied 

 

Karl-Heinz Lepom

 

27. Februar 2017: Der Verein und der Vorstand des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda trauern um Karl-Heinz Lepom. Das Mitglied des Vorstands ist am 27. Februar im Alter von 66 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Der Verein verliert eines seiner engagiertesten Mitglieder. Karl-Heinz Lepom hat sich über Jahre für den Zoo eingesetzt und intensiv für die Entwicklung von Zoo und Verein gearbeitet.  Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Unser Mitgefühl gehört seiner Familie.

 

 

Gemeinsam für attraktiven Zoo

 

15. März 2017: Der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda hat sich am 15. März zu seiner Jahresmitgliederversammlung getroffen. Während der Beratung im Schloss hielt Vorsitzender Karsten Bormann im Bericht des Geschäftsjahres Rückschau auf die Ereignisse des vergangenen Jahres. Dabei konnte er eine Vielzahl an Aktivitäten zum Wohle des Zoos aufzählen, und er erinnerte an das 25-jährige Bestehen des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda, das während des Tiergarten...festes im September 2016 öffentlichkeitswirksam gewürdigt wurde.

 

 

 

 

Karsten Bormann

Zu den nächsten großen Vorhaben im Zoo gehört der Bau der Afrika-Savanne. Er forderte die Mitglieder auf, gemeinsame Bemühungen zu unternehmen und "verstärkt für Spenden für unseren Zoo zu werben". Der Aufbau der Afrika-Savanne sei ein guter Anlass, die erfolgreiche Arbeit weiterzuführen.

Die Mitglieder stimmten den Berichten zu und billigten den Vorschlag, dass der Vorstand für bestimmte Themen, etwa in Fragen Bauvorhaben sowie Steuerrecht sach- und fachkundige Unterstützung in Anspruch nehmen kann.

 

 

 

 

 

Eugène Bruins

Der Zoologische Leiter Eugène Bruins lobte die Arbeit des Zoovereins. So erwähnte er die großzügige Unterstützung bei der Gestaltung des Amazonas-Beckens im Tropenhaus sowie den Eifer, mit dem Mitglieder und Freunde des Zoos bei den Arbeitseinsätzen zu Werke gingen. Zu den nächsten Vorhaben gehört neben der Afrika-Savanne die Fertigstellung des Amazonas-Beckens und das Schaffen einer begehbaren Känguru-Anlage. Dafür sind bereits wichtige Arbeiten erfolgt.

 

Der Frühjahrsputz des Vereins der Zoofreunde soll übrigens am Sonnabend, 1. April, erfolgen.

 

Nach dem offiziellen Teil der Mitgliederversammlung nahm der frühere Zoo-Direktor Dr. Werner Jorga seine Zuhörer mit auf eine Reise nach Borneo. Mit vielen Bildern veranschaulichte er, was für lebende Schätze dort beheimatet sind, aber er wies auch auf die Gefahren hin, die den Tieren durch den Menschen drohen. Sein Vortrag trug den Titel "Zu Besuch bei den Orangs und den ehemaligen Kopfjägern von Borneo". 

 

Großzügige Spende für Afrika-Savanne

 

28. Februar 2017: Den eigenen Augen kaum trauend, staunte eine Mitarbeiterin der Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda gGmbH, als sie beim routinemäßigen Abruf des Zookontostandes auf eine Spende im deutlich sechsstelligen Bereich stieß. Ohne Vorankündigung überwies eine äußerst großzügige Spenderin eine der größten Spenden, welche der Zoo jemals von einer Person erhalten hatte. Die Spende ist zweckgebunden für den Bau der neuen Afrikasavanne und wird selbstv...erständlich in voller Höhe in die Umsetzung dieses Projektes fließen.

ZooKultur-Geschäftsführer Arthur Kusber und Zoochef Eugène Bruins bedankten sich noch am gleichen Vormittag mit einem prächtigen Blumenstrauß und vereinbarten mit der Spenderin, welche anonym bleiben möchte, einen gemeinsamen Zoorundgang. Nach der Fertigstellung der großen Savanne soll eine kleine Ehrentafel auf die großzügige Spende hinweisen. Auf eine der Größe der Spende angemessene Tafel möchte die bescheidene Spenderin lieber verzichten.

 

"Die Spenden einzelner Personen können einen unglaublichen Schub für die Entwicklung des Zoos Hoyerswerda entwickeln. Schon das Vermächtnis von Else Schulz, welches mit der Unterstützung des Zoovereins die Errichtung der nach ihr benannten Bärenanlage ermöglichte, zeigte, wie einzelne Personen über Jahrzehnte und über das eigene Leben hinaus den Zoo prägen und bereichern können", stellte Arthur Kusber zufrieden fest. Ein ähnliches Beispiel ist der im Oktober 2016 eingeweihte Kräutergarten inklusive eines neuen Barfußpfades, welcher komplett durch eine Privatspende finanziert wurde.

 

Die künftige Afrika-Savanne wird die größte Anlage des gesamten Zoos werden und sich von der heutigen Zebraanlage bis zum heutigen Gibbonhaus erstrecken. Diese Anlage stellt das Herzstück der Neugestaltung des Zoos dar und wird das Erscheinungsbild des gesamten Zoos prägen. Mit dem Anschub durch diese Spende versucht der Zoo Hoyerswerda nun, die dennoch notwendigen Fördermittel in sechsstelliger Höhe zu akquirieren.

 

Jede weitere kleine oder große Spende würde helfen, dieses spannende Projekt zu verwirklichen. Spenden nimmt der Zoo unter dem Verwendungszweck "Afrika-Savanne" auf dem Spendenkonto (IBAN: DE89 8505 0300 31003327 75; SWIFT-BIC: OSDDDE81XXX) gern entgegen. Wer sich persönlich über die Themen Spenden und Vererben sowie die bevorstehenden Projekte informieren möchte, kann unter der Telefonnummer 03571/4763700 gern einen Gesprächstermin vereinbaren.  

 

 

Lageplan Afrika-Savanne

 

 Mit prächtiger Blüte

 

13. Februar 2017: Eher als erwartet, ist die seit letzter Woche im Tropenhaus des Zoos Hoyerswerda zu sehende Teufelszunge, schon erblüht. „Ich dachte, dass die Pflanze noch gut zwei Wochen zum Erblühen benötigt. Dass es jetzt so schnell geht, habe ich nicht erwartet“, äußerte der Zoologische Leiter Eugène Bruins überrascht.

In den vergangenen Tagen ist die tropische Teufelszunge noch einmal fünfzig Zentimeter gewachsen und erreicht so eine Gesamthöhe von 1,70 Meter.

Interessierte, die die Pflanze blühen sehen möchten, sollten nicht so viel Zeit vergehen lassen, denn die Teufelszunge blüht nur für circa eine Woche. Auch sollte man sich auf den nach Aas anmutenden Geruch der prächtigen Blüte einstellen.

 

 

 

 

Der Zoologische Leiter Eugène Bruins beim Vermessen der Blüte der Teufelszunge

 

Seltenes Gewächs

 

7. Februar 2017: Im Tropenhaus vom Zoo Hoyerswerda ist eine seltene und eindrucksvolle Pflanze der Gattung Amorphophallus zu sehen. Die hier gezeigte Art, die Teufelswurzel oder umgangssprachlich auch „Penispflanze“ genannt, wird nur für circa eine Woche blühen. Interessierte können den Wachstumsprozess bis zum Erblühen der großen Blüte im Tropenhaus verfolgen. Allerdings kann es noch gut zwei Wochen dauern, ehe die bis zu eineinhalb Meter hohe Blüte sich öffnet.

 

Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Südostasiatischen Raum. Die Teufelszunge ist eine Pflanze, die nicht jedes Jahr blüht und auch die Knolle muss erst eine gewisse Größe erlangen, bevor sie überhaupt eine Blüte ausbilden kann. Und wenn sie blüht, versprüht sie einen nach Aas duftenden aber dennoch süßlichen Geruch. Jedes Jahr nach der Winterruhe wächst aus der Knolle ein großes Blatt, das breitgefächert ist und aussieht, als wäre es ein kleiner Baum. Im Herbst vertrocknet das Blatt und die Knolle tritt wieder in eine Ruhephase. In der Wurzel der kuriosen Pflanze ist der Lebensmittelzusatzstoff E425 enthalten und wird in Asien für die Herstellung von Gummitieren verwendet. Der große Bruder der Pflanze ist der Titanwurz, die größte und meisten stinkende Pflanze der Welt.

  

Wer sich selbst einmal an der Pflanze versuchen möchte, kann in der Zooverwaltung Tochterknollen erwerben. Ein Teil des Erlöses geht an ein Naturschutzprojekt.

Gezählt und neu gestaltet

 

18. Januar 2017: Winterruhe, davon kann im Zoo Hoyerswerda keine Rede sein. Zu den ersten Aufgaben im neuen Jahr gehört die Inventur. Wie viele Tiere leben in der zoologischen Einrichtung inmitten von Hoyerswerda? Derzeit werden die Zahlen erfasst und abgeglichen, lässt der Zoologische Leiter Eugène Bruins wissen. Hierfür wird ein neues Computerprogramm genutzt. Ist erst mal alles eingetragen, dann sei es in der Folge einfach, stets den Überblick zu behalten.... So viel verrät der Zoo-Chef schon mal: 92 Tierarten haben im Zoo ein Zuhause.

Dazu gehören auch die Nashornleguane "Antonia" und "Anton" (im Bild). Sie sind jetzt wieder zusammen. "Antonia" schien sich nach ihrem Einzug in Hoyerswerda im Dezember zwischenzeitlich mal nicht so wohlzufühlen. Ein Zeichen dafür war ihre Fressunlust, so dass sie intensiver betreut und ihr Gewicht regelmäßig kontrolliert wurde. Doch diese Phase ist überwunden und Eugène Bruins ist zuversichtlich, auch im Hinblick auf das Miteinander mit "Anton".

 

Zufrieden ist der Zoologische Leiter, dass jetzt Terrarien im Tropenhaus mit neuer Technik versehen werden können, mit moderner Beleuchtung und Heizung. "Das war wirklich erforderlich."

 

Voran gehen auch die Arbeiten bei der Neugestaltung des Aquariums. Der Zoo-Chef wartet jetzt auf die Lieferung eines Wasserfalls, so dass der Landbereich weiter gestaltet werden kann. Auch die Anzucht von Pflanzen läuft, lässt er wissen. Gern wäre er schon weiter, um den Zoobesuchern eine neue Attraktion bieten zu können. Es entsteht ein Amazonasbecken mit Amazonasrochen, verschiedenen exotischen Fischarten und Stirnlappenbasilisken. Wie gesagt, von Winterruhe im Zoo keine Rede.

 

 

 

 

"Anton" und "Antonia"



 

Vogelhochzeit wird gefeiert

 

15. Januar 2017: Das Schloss und der Zoo Hoyerswerda laden Familien ein, m am 21. und 22. Januar die Vogelhochzeit zu feiern. Nach diesem alten Brauch bitten die Vögel die Menschen zum Dank für die Winterfütterung am 25. Januar jeden Jahres zu ihrem „Hochzeitsfest“. Im Schloss erfahren die Besucher Interessantes über das Fest und das Vogelhochzeitslied. Zusätzlich gibt es ein thematisch passendes Kreativangebot. Bei der Führung durch den Zoo werden spannende Geschichten erzählt, wie Vogelmännchen tatsächlich ihre Frauen finden, wie Vögel wirklich „heiraten“ und was in den Vogelfamilien dann passiert. Die Eintrittspreise: ermäßigt fünf Euro, Erwachsene sieben Euro. Dauer etwa anderthalb Stunden. Es wird um Voranmeldungen gebeten.  Buchungen über die Zooverwaltung (Frau Richter) unter 03571/47 63 700 oder per E-Mail an zoo@zookultur.de

 

Mit Ideen, Erfahrungen und Engagement

 

22. Dezember 2016: Für Eugène Bruins, den Zoologischen Leiter im Zoo Hoyerswerda, war das am Donnerstag, 22. Dezember, ein bewegender Moment. In seinem aktuellen Projekt, der Neugestaltung des Aquariums im Tropenhaus, konnte nach den wesentlichen Vorarbeiten zur Neugestaltung, ein entscheidender Schritt vollzogen werden. Als die moderne Beleuchtung installiert war, wurde erstmals Wasser eingelassen. Würden die Gestaltungselemente halten, wird das Wasser durch den neuen Sand getrübt?  Mit dem Ergebnis war er später sehr zufrieden.

 

Eugène Bruins gestaltet hier ein Amazonasbecken. In die Waagschale wirft er dafür seinen umfangreichen Erfahrungsschatz, gesammelt in anderen zoologischen Einrichtungen. Einziehen sollen Amazonasrochen, exotische Fische und drei Stirnlappenbasilisken. Noch ist etwas Geduld erforderlich, denn erst einmal müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass sich die künftigen Bewohner wohlfühlen können. Doch in einigen Wochen wird das Aquarium eine neue Attraktion im Tropenhaus sein, in dem in jüngster Vergangenheit übrigens einige neue Reptilienarten eingezogen sind.

Seit Anfang Juli 2016 arbeitet Eugène Bruins als Zoologischer Leiter in Hoyerswerda. Seine Rückschau auf dieses halbe Jahr fällt überaus erfreulich aus. "Ich finde es super hier", sagt er. "Es ist besser, als ich es erwartet habe." Ihm stehe ein professionelles Team zur Seite. Das habe ihn sehr gefreut. Es sei viel geschafft worden, auch dank der Unterstützung des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda. Er hilft auch finanziell beim Neugestalten des Aquariums in der Tropenhalle. Und wenn der Zoologische Leiter gefragt wird, was er zu den bemerkenswerten Erlebnissen 2016 rechnet, dann nennt er den Herbstputz des Zoovereins. Dass so viele Leute freiwillig für den Zoo arbeiten, "das habe ich bis jetzt so nicht gekannt. Das finde ich klasse!" Er lobt die Arbeit des Vereins, der sich nunmehr seit 25 Jahren für den sechs Hektar großen Zoo inmitten von Hoyerswerda einsetzt.

 

Auf die Frage nach den Vorhaben für 2017 nennt er erst mal drei Projekte: eine begehbare Känguru-Anlage womöglich mit Emu, die Fertigstellung des Stalls für die Maras und Nandus (derzeit dient das neue Gebäude als Notunterkunft für Schwäne) und deren Umzug auf das Areal am neugestalteten Teich und natürlich das neue Aquarium in der Tropenhalle. 

 

Einiges bewegt


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Ein großes Lob zollt er seinen Mitarbeitern auch für das schnelle Handeln, als die Festlegungen zur Stallpflicht für Vögel wegen der Vogelgrippe getroffen worden waren. Innerhalb von drei Stunden seien die erforderlichen Arbeiten im Zoo erledigt gewesen, würdigt er die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter. Ein Zeichen der besonderen Situation sind auch die Flatterbänder, die über der  Pinguinanlage gespannt wurden (im Bild). Sie sollen Enten und Reiher davon abhalten, hier zu landen.

 

Für die kommenden Monate hat sich Eugène Bruins viel vorgenommen. Er wird sich weiter engagiert für einen attraktiven Zoo in Hoyerswerda einsetzen. Daran lässt er keinen Zweifel. "Die Chancen, die sich bieten, werde ich nutzen."


 

 

 

 

Überraschung für Zootiere


Futtermännchen für die Erdmännchen

16. Dezember 2016: Der Zoo Hoyerswerda lädt am Sonntag, dem vierten Advent, um 14 Uhr, zur vorweihnachtlichen Bescherung der Zootiere ein. Möglich macht es der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda e.V., eines von vielen Projekten, die dieses Jahr durch die Unterstützung des Vereins realisiert werden konnte. Durch seine Spende konnte der Zoo Tierbeschäftigung in Form von Leckereien anschaffen. Ein geschmückter Weihnachtsbaum mit Obst, Fleisch oder Fisch, je nach Geschmack des Beschenkten natürlich, oder ein gefüllter Karton mit Stroh und Mehlwürmer steht nicht jeden Tag auf dem Speiseplan. Die Besucher können dabei sein, wenn Lamas, Erdmännchen, Bären, Affen und Co. ihre Geschenke bekommen. Zooschulpädagogin Silke Kühn wird gemeinsam mit den Besuchern die Weihnachtsüberraschungen an die Zootiere verteilen.

 

Über die Futtergabe wird auch in Zoos versucht, den Alltag so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Gerade im Winter, gibt es weniger Besucher und viele Tiere können wegen der Kälte nicht in ihre Außengehege. Dadurch fällt ein wichtiger Teil des täglichen Unterhaltungsprogramms der Tiere weg und die Tierpfleger müssen sich immer wieder neue Überraschungen einfallen lassen. Denn die Tierbeschäftigung trägt maßgeblich zum Wohlbefinden der Zoobewohner bei und fordert die Tiere nicht nur physisch, sondern auch psychisch.

Jahresresümee gezogen


12. Dezember 2016: Der Vorstand des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda hat sich zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr getroffen, das arbeitsintensiv, aber auch schön war. Schließlich konnte der Verein auf sein 25-jähriges Bestehen blicken, was neben anderem beim Tiergartenfest, vom Verein großzügig unterstützt, gewürdigt wurde.

Vorsitzender Karsten Bormann wies auf einige Schwerpunkte in der Arbeit hin. Dazu gehörten die beiden Arbeitseinsätze im Frühling und im Herbst, bei denen viel für die Verschönerung des Zoos geschafft wurde. Karsten Bormann dankte allen fleißigen Helfern. Das Haus für die Beobachtungen an den Gehegen der Bären und Fischotter wurde mit einem neuen, besucherfreundlichen Fußboden versehen. Der Widderkopf, ein Kunstwerk, das beim Bildhauersymposium entstand, wurde angekauft und hat gegenüber den Alpensteinböcken seinen Platz gefunden. Gewürdigt wurde auch, dass Vereinsmitglieder den Zoo bei Großveranstaltungen bei der Kassierung im Eingangsbereich unterstützten.

Der Zoologische Leiter Eugène Bruins würdigte die Leistungen des Vereins und wünschte eine weitere gute Zusammenarbeit. Zu den nächsten Vorhaben gehört die Neugestaltung des Aquariums im Tropenhaus. Der Verein der Zoofreunde leistet hierfür finanzielle Hilfe. Die Arbeiten haben bereits begonnen. Eugène Bruins hofft, dass dieses Projekt innerhalb kurzer Zeit umgesetzt werden kann und den Besuchern eine neue Attraktion geboten werden kann.


Nürnbergerin eingezogen


28. November 2016: Der Schneeeulenmann im Zoo Hoyerswerda hat eine neue Partnerin. Die Nürnbergerin erreichte den Zoo am Sonntagabend. Nachdem im Mai das vorherige Schneeeulenweibchen plötzlich gestorben war, wurde seitdem nach einer neuen Partnerin gesucht. Das erste Kennenlernen verlief ohne viel Tamtam, und nun sitzen beide schon eng nebeneinander. Aufgrund der Stallpflicht für Geflügel in Sachsen, müssen die Besucher in dem Gehege etwas genauer hinschauen, denn alle Vogelvolieren sind mit Planen so abgedeckt, dass kein Wildvogel mit den Zootieren in Berührung kommen kann.


Schneeeulen gehören zur Familie der Eulen. Die Weibchen sind größer und das Gefieder stärker mit dunklen Punkten versehen als bei den Männchen. Beheimatet sind Schneeeulen im nördlichen Skandinavien und Russland sowie auch im nördlichen Sibirien, Alaska und Kanada. In den arktischen Regionen gehören die Eulen zu den größten dort vorkommenden Vögeln. Wühlmäuse und Lemminge sind die Hauptnahrung der großen Eulen. Als reine Fleischfresser stehen auch kleine Vögel wie das Moorschneehuhn auf dem Speiseplan. Schneeeulen sind für Eulen ungewöhnlich tagaktiv. Während der Paarungszeit finden sie sich zu Saisonehen zusammen, manchmal bleiben sie aber auch Jahre lang zusammen. Schneeeulen können in freier Wildbahn bis zu neun Jahre alt werden und in Zoos sogar bis über 20 Jahre.

 

 

 

 


Berge versetzt


5. November 2016. An diesem Sonnabend wurden im Zoo Hoyerswerda Berge versetzt, Berge aus Laub. Blätter waren bereits üppig gefallen in den vergangenen Tagen, so dass die Mitglieder des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda und mehrere freiwllige Zoofreunde beim Herbstputz am Vormittag gut zu tun hatten, um das Laub von Wegrändern, Wiesen und aus Gehegen zu bekommen, Aber gemeinsam und mit viel Tatkraft wurde das geschafft. Und das gelang bei recht günstigem Wetter. Die Regenfront erreichte Hoyerswerda erst, als die Container gut gefüllt und die Laubrechen und Schubkarren abgestellt waren.

35 Leute beteiligten sich an dem Herbstputz. Für den Zoologischen Leiter Eugène Bruins war das eine neue Erfahrung. Aus den Niederlanden kenne er solch einen Herbstputz nicht. Umso mehr freute er sich über die Resonanz. Der große Zuspruch sorge bei ihm für Gänsehaut, wie er bei der Begrüßung bekannte, wie auch das Ergebnis der dreistündigen Arbeit, wie er beim Ausklang im "Sambesi" bei Bockwurst und Getränken wissen ließ. Auch Karsten Bormann, Vorsitzender des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda, dankte den Teilnehmern herzlich. Er wie auch Eugène Bruins sprachen die Hoffnung aus, dass sich auch im Frühjahr wieder so viele Helfer einfinden, um einen wesentlichen Beitrag zur Verschönerung des Zoos zu leisten.

 

„Immer in Bewegung“

 

2. September 2016: Die Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda übernimmt für das im Juli geborene Erdmännchenjunges des Zoo Hoyerswerdas eine Patenschaft. Zooleiter Eugène Bruins stellte der Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda, Margitta Faßl, das kleine Jungtier vor, welches Geschlecht es hat, ist noch nicht klar. Trotz des Gewusels der Großen war das Kleine immer vorn mit dabei und hinterließ einen guten Eindruck bei seinen neuem Paten. Für Frau Faßl wurde schnell klar, dass die Erdmännchen gut zur Wohnungsgesellschaft passen. „Als der Entschluss für eine Tierpatenschaft im Zoo Hoyerswerda fest stand, wussten wir, dass es die Erdmännchen sein mussten. Denn so wie auch wir für die Bürger unsere Stadt immer in Bewegung sind und dabei alles im Blick haben, so sind es die Erdmännchen auf ihrer Anlage auch“, begründete Margitta Faßl ihre Wahl des Patentieres. 

Bei einer Tierpatenschaftsübergabe im Zoo Hoyerswerda erfahren die Paten nicht nur mehr über den Charakter der jeweiligen Zoobewohner, sondern auch Wissenswertes zu ihrem Lebensraum und ihrer Lebensweise. „Wir als Zoo freuen uns immer, wenn wir für unsere Tieren Paten haben und wir ihnen die Tiere näher vorstellen dürfen“, äußerte sich Zooleiter Eugène Bruins freudig. Eine Tierpatenschaft kommt immer direkt dem Tier zu Gute, denn die daraus gewonnen Mittel werden zur Verbesserung der Haltungsbedienungen genutzt. 

 

Neuer Zoochef in Hoyerswerda

4. Juni 2016; Eugène Bruins ist der neue Leiter des Zoos Hoyerswerda. Er vertritt  die bisherige Zooleiterin, Dr. Kathrin Kaltwaßer, welche Ende Juli in den Mutterschutz und anschließend in Elternzeit gehen wird. Mit seinem ersten Arbeitstag am 4. Juli begann der 48-jährige seine intensive Einarbeitungsphase.

Mit dem Niederländer Eugéne Bruins findet der Zoo Hoyerswerda einen Nachfolger, der mit seiner vielfältigen Berufserfahrung, z.B. als langjähriger Kurator im Zoo Amsterdam und als leitender Kurator mehrerer SEA LIFE Standorte, zu überzeugen wusste. "Es ist nicht immer einfach, Führungskräfte zu einem Umzug nach Hoyerswerda zu bewegen. Wir sind daher sehr froh, diese Stelle erneut so hochwertig besetzen zu können. Herr Bruins wird die Entwicklung des Zoos sicherlich mit spannenden Innovationen vorantreiben", äußerte sich ZooKultur-Geschäftsführer Arthur Kusber zufrieden.

Im nahezu perfekten Deutsch äußerte sich auch der neue Zooleiter voller Vorfreude: "Es war nur logisch, dass ich mich auf diese interessante Stelle beworben habe. Es ist ein großartiger weiterer Schritt in meiner Karriere. Ich habe bei verschiedenen Zoos und Großaquarien gearbeitet und die Qualität mit neuen, einzigartigen Ausstellungen, Gehegen und Tierarten verbessert. Ich bin sicher auch dem Zoo Hoyerswerda weiterhelfen zu können. Das Potential ist sicherlich da. Auch wenn ich nur etwa 1.5 Jahre da sein kann, werde ich genügend Ideen anreichen, mit denen dieser Zoo noch jahrelang weiter arbeiten kann. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe."
 

Entdeckertour in Cottbus


18. Juni 2016: 21 Zoofreunde des Vereins und der Stadt starteten am 18. Juni zu der jährlich stattfindenden Exkursion. Das Wetter spielte mit. Diesmal ging es in den benachbarten Tierpark Cottbus, wo wir schon erwartet wurden. Bei einer fachkundigen Führung durch den Vereinsvorsitzenden Dr. Helmut Schmidt bewunderten wir die vielen Neuerungen wie die neue Tigeranlage, auch altbekanntes  was sehr sehenswert war. Ein Höhepunkt war die Elefanten-Fütterung. Beim Kaffee trinken im Tierpark Café erzählten wir Anekdoten und es wurde viel gelacht. Danach ging es weiter im Tierpark Cottbus. Nach der dreistündigen Führung ging es wieder nach Hause An alle Vorbereitenden ein dickes Lob, besonders an den Vereinsvorsitzenden Dr. Helmut Schmidt von den Tierparkfreunden Cottbus, und den Organisatoren vom Verein der Zoofreunde Hoyerswerda. "Und nächstes Jahr wünschen wir uns wieder einen so wunderbaren Ausflug", so Karsten Bormann, Vorsitzender des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda.

 

 

 

 

Auf Exkursion in Cottbus


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Freude über Neuzugänge

18. Mai 2016: Im Zoo Hoyerswerda tummeln sich einige neue Bewohner. Bereits Ende April sind zwei Mandschurenkraniche geschlüpft. Die kleinen braunen Federknäule weichen ihren Eltern nicht von der Seite. Genauso wackelig und tapsig wie die kleinen Kraniche sind auch die Lachshuhnküken, die im Brutkasten geschlüpft sind und nach ihrem anstrengend Start ins Leben nun auf dem Hühnerhof zu sehen sind. Aber es gab nicht nur Nachwuchs im Zoo Hoyerswerda auch einige neue Wahlhoyerswerdaer. Die Pinguine und Totenkopfaffen freuen sich über neuen Herrenbesuch. Beides sind Tiere die unter den Zoos getauscht wurden, um in den jeweiligen Gruppen für frischen Wind zu sorgen. Auch eine junge Kängurudame aus Schwerin wird demnächst hoffentlich dem Kängurumann Ludwig den Kopf verdrehen. Tiertausche wie diese finden in Zoos regelmäßig statt, um für eine Blutauffrischung bei der Zucht zu sorgen. Damit aber nicht verwandte Tiere mit einander getauscht werden, gibt es das Zuchtbuch für die jeweilige Tierart. Ein Zuchtbuchkoordinator teilt so den Zoos und Tierparks die künftigen Bewohner zu oder stimmt einem Tausch bei. Ein völlig neues Tier ist im Tropenhaus zu sehen – ein Fidschileguanmännchen. Der einjährige Leguan stammt aus dem Zoo Köln und zieht erst einmal allein ins sein neues Terrarium, später bekommt er aber noch eine Partnerin. Fidschileguane sind in Wäldern auf den Fidschi-und Tongainseln beheimatet. Sie ernähren sich hauptsächlich vegetarisch und leben als Einzelgängern. Aufgrund der Bejagung in seiner Heimat ist der Fidschileguan vom Aussterben stark bedroht.

Viel Arbeit am Zooteich


13. Mai 2016:  Mit der feierlichen Einweihung des Zooteiches ist die gut dreimonatige Bauphase der Verkleinerung des Teichs im Zoo Hoyerswerda abgeschlossen. Gemeinsam mit Sponsoren und ausführenden Firmen wurde der unter anderem von der VBH finanzierte Besuchersteg offiziell freigegeben. Auf diesem Steg können die Besucher künftig die Flora und Fauna des Teiches aus nächster Nähe beobachten. „Der Umbau selbst war durch die großzügige Unterstützung der VBH erst in diesem Maße möglich. Auch der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda trägt dazu bei, den Teich für Besucher und künftige Bewohner attraktiver zu gestalten, denn der Verein sponserte den neuen Fischbesatz des Teiches und pflanzte zu seinem alljährlichen Frühjahrsputz den Schilfgürtel“, bedankte sich Arthur Kusber, Geschäftsführer der ZooKultur, bei den anwesenden Sponsoren. Das frischgepflanzte Schilf dient im Teich künftig als Nährstoffbinder. Auch die zwei neuen Sprudleranlagen helfen dabei, das Wasser ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Denn durch die Situation, dass der Zooteich ein Stillgewässer ist und es aufgrund des hohen Nährstoffeintrages durch die umliegenden Bäume und die inzwischen ansässige Graureiherkolonie zu einer stetigen Verschlechterung der Wasserqualität kam, war der Teich für heimische Arten kein geeigneter Lebensraum.

 

 

Es ist geschafft. Der umgestaltete Zooteich wird eingeweiht.


Die Baumaßnahmen zum Umbau begannen im Dezember 2015 durch das Umsetzen der Fische aus dem Teich in den Schlossgraben und anschließendem Abpumpen des Wassers. Danach wurde mit der Entschlammung begonnen. Mehrere Lkw-Ladungen Schlamm wurden entfernt. Teile des Teiches wurden mit Sand befüllt und so neue Uferbegrenzungen und eine natürliche Teichgestaltung geschaffen. Die durch die Verkleinerung gewonnene Landfläche von über 800m² wird als neue Mara- und Nanduanlage genutzt. Die Bauarbeiten dazu haben schon begonnen. Zudem wurde der ursprüngliche Besucherweg entlang der Südostseite des Teiches verlagert, damit wurde wieder zusätzliche Fläche gewonnen, die der neuen begehbaren Känguruanlage zu Gute kommen wird. Der verlagerte Besucherweg ist nun auch ein geeigneter Rettungsweg für Einsatzfahrzeuge. „Und wir können so unseren Mitarbeitern und Besuchern eine höhere Sicherheit in Notsituationen gewährleisten“, erläuterte Arthur Kusber weiter.

 

Hintergrund:

Nachdem der Zooteich im Zuge der Baumaßnahmen der Pinguinanlage in den 1990er Jahren von der direkten Anbindung an die Elster abgetrennt wurde, war er seit dem ein Stillgewässer. Dadurch verschlechterte sich die Wasserqualität zusehends. Durch die Verkleinerung wird der Wasseraustausch leichter zu bewerkstelligen sein und gewinnt zusätzlich durch die naturnahe Gestaltung noch an Attraktivität für Besucher und kann zukünftig heimischen Arten als Lebensraum dienen. Durch den hohen Nährstoffeintrag, ohne entsprechenden Wasseraustausch, ist es im Teich zu einer starken Eutrophierung gekommen. Im Jahr 2008 wurde der gesamte Teich nach 30 Jahren komplett entschlammt. Bei dieser Entschlammung stellte sich heraus, dass die Abwässer der Antilopen- und Raubtieranlagen ungeklärt in den Teich geleitet wurden. Die betreffenden Tieranlagen wurden daraufhin an das städtische Abwassernetz angeschlossen und für den Teich wurde durch ein Wasserentnahmewerk an der Alten Elster wieder eine Wasserzuführung ermöglicht. Der Zoo erhielt 2009 die wasserrechtliche Erlaubnis, dem Teich über dieses Entnahmewerk Wasser zuzuführen, um die Verdunstungsverluste auszugleichen. Auf dem Zooteich wurde Wassergeflügel gehalten, so dass er eher als Teil eines Geheges, denn als Biotop zu sehen ist. Aufgrund des hohen Nährstoffeintrages durch die umliegenden Bäume und die inzwischen ansässige Graureiherkolonie verschlimmerte sich die Euthrophierung trotz Wasserzuführung zunehmend. Seit ca. fünf Jahren kommt es jährlich zu einer deutlichen Algenblüte. Im Jahr 2010/11 wurde versucht, die Wasserqualität des Teichs durch eine bakterielle Beimpfung zu verbessern. Auch diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Effekt. Im Jahr 2013 erhielt der Zoo Hoyerswerda die Genehmigung, 3x jährlich Wasser aus dem Teich in die Elster abzupumpen und anschließend frisches Wasser aus der Elster zu zu pumpen. Hierdurch sollte eine Verbesserung der Wasserqualität erreicht werden. Allerdings haben diese Maßnahmen bisher nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt. Die Untersuchung des Teiches für die geplante Teichverkleinerung ergab, dass sich seit der letzten Entschlammung im Jahr 2008 bereits eine neue, bis zu 80 Zentimeter dicke Schlammschicht gebildet hatte.

Neue Rappenantilope eingezogen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. April 2016: Bereits Mitte März ist eine neue Rappenantilope aus Kopenhagen im Zoo Hoyerswerda eingetroffen. Bisher lebten im Zoos Hoyerswerda die beiden Rappenantilopen „Malindi“ und „Agnes“. Die 18-jährige "Agnes" musste leider aufgrund ihrer altersbedingten Gelenkprobleme am 25. Februar2016 eingeschläfert werden. Für "Malindi" wurde in Zusammenarbeit mit dem Zuchtbuchkoordinator eine geeignete Artgenossin zur Gesellschaft gesucht. Fündig geworden ist der Zoo Hoyerswerda in Kopenhagen. Dort wartete eine anderthalbjährige Rappenantilopendame auf ein neues Zuhause. Am 16. März 2016 kam die junge Antilope nach mehrstündiger Fahrt wohlbehalten im Zoo Hoyerswerda an.Da die junge Kopenhagenerin noch deutlich kleiner als die 10-jährige "Malindi" ist, wird die Zusammengewöhnung äußerst behutsam angegangen. Denn das Kräfteverhältnis zwischen den beiden ist nicht ausgeglichen und Rappenantilopen können bei den Rangkämpfen auch schon mal recht ruppig miteinander umgehen. Zu erkennen ist das neue Weibchen gut an der zierlichen Gestalt und den braunen Fellanteilen. Da sie noch recht jung ist, färbt sie sich gerade erst ins klassische Schwarzbraun der erwachsenen Rappenantilopen um..

 

Rappenantilopen gehören zu den eher wehrhaften Vertretern der Antilopen. Sie nehmen es ohne zu zögern mit Löwen oder Hyänen auf und verteidigen sich erfolgreich mit Hufen und Hörnern. Anders als viele andere Huftiere ist ihre erste Reaktion nicht die Flucht, sondern erst ein Drohen und dann evtl. auch ein schneller Angriff. Für Pfleger ist dieses Verhalten nicht ungefährlich, so dass man den direkten Kontakt mit den Antilopen im Stall oder auf der Anlage möglichst vermeidet.

 

Die 10 Jahre alte "Malindi" wurde im Zoo Hoyerswerda geboren.


 Esel auf neuer Anlage

 

15. März 2016: Die fünf Hausesel des Zoos Hoyerswerda sind auf ihre neue Anlage zwischen den Lamas und den Trampeltieren gezogen.Bei schönstem Wetter ging es in einer Reihe hintereinander weg aus der gemeinsamen Anlage mit den Lamas gleich nach nebenan auf die neue Eselanlage. Neugierig aber trotzdem vorsichtig wurde das neue Gehege begutachtet. Dabei waren Knabberäste und herumliegendes Laub erst einmal interessanter als neue Luxuseinrichtungen. Die Anlage ist mit mehreren großen Baumstämmen und einem großen Hügel gestaltet, um so die Esel zur Bewegung zu animieren, denn die war in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen. Zwei Komfortstation bestehend aus großen Bürsten dienen den neuen Bewohnern zur Fellpflege und natürlich auch, um an die ein oder andere juckende Stelle zu gelangen. Die alten Mitbewohner und neuen Nachbarn, die Lamas, schauten den Eseln beim Erkunden zu und wirkten direkt etwas neidisch. Auch die Trampeltiere "Jeanine" und "Gerda" kamen zur Begrüßung und Begutachtung an die gemeinsame Gehegeabtrennung.


Für die Besucher gibt es jetzt auch etwas Neues, denn sie können den Eseln nun ganz nahe kommen. Der Zaun, der wie ein Koppelzaun gestaltet ist, erlaubt es, die Tiere zu streicheln – für die Esel auch eine willkommene Abwechslung und Wohltat zugleich. Da sich die Figurprobleme der Esel nicht noch verschlimmern sollen, bittet der Zoo darum, das Fütterungsverbot trotz der neuen Nähe zu beachten.

 

Alle vier Hauseseldamen wurden im Zoo Hoyerswerda geboren. Esel "Ricky" hingegen stammt aus Erfurt. Das Alter der Tiere liegt zwischen 4 und 24 Jahren.

Die vorherigen Bewohner der Anlage, die Alpakas, sind im April letzten Jahres in den Spreewald gezogen.


 

 

 

 

"Gerda" ist eingezogen

 

8. März 2016: Eine neue Trampeltierstute aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ist im Zoo Hoyerswerda gezogen.Bisher lebten auf der Kamelanlage des Zoos Hoyerswerda die beiden Trampeltierstuten „Jeanine“ und „Aischa“. Die 15-jährige "Aischa" litt bereits seit längerer Zeit an einer starken Arthrose. Bisher war diese mit Medikamenten relativ gut unter Kontrolle zu bekommen. In diesem Winter hatten sich die Beschwerden allerdings deutlich verschlechtert und waren mit den verfügbaren Medikamenten nicht mehr ausreichend zu behandeln. Daher entschied sich die Zooleitung, in Absprache mit den Pflegern und dem behandelnden Tierarzt, "Aischa" am 25. Februar 2016 einzuschläfern. Damit "Jeanine" möglichst schnell wieder die Gesellschaft eines Artgenossen genießen kann, wurde in anderen Zoos nach einem Ersatz für Aischa gesucht. Der Zoo in Gelsenkirchen erklärte sich bereit die elf Monate alte Stute „Gerda“ nach Hoyerswerda abzugeben. Am 7. März war es so weit. "Gerda" lief am frühen Morgen in Gelsenkirchen gemächlich und sehr ruhig auf den Hänger und kam nach mehrstündiger Fahrt wohlbehalten im Zoo Hoyerswerda an.

 

"Jeanine" stammt aus dem Tiergarten Straubing. Sie ist inzwischen zwölf Jahre alt und kam vor drei Jahren nach Hoyerswerda. "Gerda" wurde im März 2015 in Gelsenkirchen geboren.

 


Inventur mit Foto-Hilfe


 
Vermessen der Esel mit Reviertierpflegerin Kathrin Proskeund Marcus Barner

11. Februar 2016. Alljährlich erfolgt bis zum 31. Dezember im Zoo Hoyerswerda eine intensive Bestandsaufnahme. Bis Ende Januar wurden alle Daten ausgewertet und zusammengestellt. Zum Inventurstand 31. Dezember.2015 beherbergt der Zoo Hoyerswerda insgesamt 1165 Tiere in 100 Arten bzw. Haustierrassen. Einige der Zoobewohner sind gar nicht so einfach genau zu erfassen. So die Fische im Tropenhaus. Eine nicht ganz so einfache Aufgabe, da sie ständig in Bewegung sind. Damit man aber möglichst einen genauen Wert erlangt, fotografieren die Tierpfleger das Aquarium mehrfach und zählen die Fische auf den Fotos.
 

Insgesamt hat sich die Anzahl der Individuen und Tierarten planmäßig weiter reduziert. „Der Zoo Hoyerswerda ist weiterhin bestrebt, die Anzahl der Tiere sinnvoll zu reduzieren, um denverbleibenden Tieren mehr Platz bieten zu können“, erläutert Dr. Kathrin Kaltwaßer weiter. So wurde im Jahr 2015 die Alpakagruppe abgegeben, um für die Esel eine neues Gehege zu bauen. Auch die Bennettkängurus werden eine neue größere und zum Teil für die Besucher begehbare Anlage bekommen.

 

Der Zoo Hoyerswerda konnte letztes Jahr auch neue Bewohner begrüßen, so die Springtamarine, Armurleoparden, eine neue Erdmännchenfamilie oder neue Hühnerrassen für den Hühnerhof (Thüringer Barthühner). Nachwuchs gab es unter anderem bei den Mandschurenkranichen, Humboldtpinguinen, Bennettkängurus und dem Südlichen Orienthornvögeln. Für großes Gewusel auf ihrer neuen Anlage sorgten die sechs Jungtiere bei den Erdmännchen im Frühjahr und Sommer. Die dadurch auch ihre eigene Einweihungsparty im Mai verpassten.

 

Im Jahr 2015 begrüßten Zoo und Schloss Hoyerswerda insgesamt 119.782 Besucher. Ein leichter Rückgang von 3,3 Prozent zum Vorjahr. Der wohl durch die extremen Wetterbedingungen letztes Jahr zu begründen ist.

 

GESAMTBESTAND (ohne Futtertiere)                                                                       

1165* Individuen in 100 Arten bzw. Haustierrassen,davon:                  

 (Vorjahreswert: 838 / 115 Arten bzw.Haustierrassen)             

 * Im Jahr 2014 wurden Insekten wie z. B. Stabheuschrecken als eine Gruppe erfasst. 2015 wurde durch die Verwendung einer neuen Tierbestandssoftware wieder die tatsächliche Individuenzahl der Gruppe erfasst. Hierdurch hat sich die Anzahl der Gesamtindividuen deutlich erhöht. Nach alter Zählweise ergeben sich für 2015 insgesamt 747Individuen.               

                                                  

 

Individuen

% Indiv

Arten/ Rassen

% Arten / Rassen

Wirbellose

427

38%

7

8%

Fische

418

37%

3

3%

Amphibien

34

3%

2

2%

Reptilen

40

2%

20

19%

Vögel

106

8%

34

31%

Säugetiere

140

12%

34

37%

Übrigens: Das älteste Tier im Zoo Hoyerswerda ist die Galápagos-Riesenschildkröte Jolante mit 56 Jahren.

 

 Mit Harke und Schaufel  

 

7. November 2015: Es war wieder mal Herbstputz im Zoo. Trotz des nass-kalten Wetters waren 20 Mitglieder des Vereins und Freunde des Zoos dabei. Es wurde Laub zusammengeharkt und abgefahren, die Erdmännchen-Anlage in Ordnung gebracht, und auch die Maras staunten nicht schlecht, als auch in ihrem Gehege fleißige Helfer Arbeiten ausführten.  

Herbstputz im Zoo


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Neues ErlebnisReich 


28. Oktober 2015: Im Hoyerswerdaer Stadtmuseum soll zum Jahresende ein neues ErlebnisReich entstehen.Für diesen Neubau erhielt das Museum die Zusage vom Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien über eine Gesamtförderung in Höhe von 74.800 Euro. Das ErlebnisReich ist der erste von vier Teilschritten des neuen Museumskonzeptes. Innerhalb der neuen Museumskonzeption wird das neu zu schaffende „ErlebnisReich“ eine Schlüsselrolle einnehmen und für eine breite Zielgruppe einen Besuchs-Anreiz und Einstieg in das Stadtmuseum Schloss Hoyerswerda bieten. Die historischen Themen werden erlebnisreich inszeniert und zum aktiven spielerischen Erschließen für verschiedene Altersgruppen mit unterschiedlichem Wissensstand einladen. Es stellt somit einen wichtigen Schritt zum weiteren Zusammenwachsen mit dem Hoyerswerdaer Zoo dar. Als Highlights neben den historischen Objekten sind eine begeh- und bespielbare Miniaturversion des Schlossgebäudes sowie ein lebensgroßes Pferd geplant. Beide Elemente sollen Dank spielerischer Vermittlung von Museumsinhalten auch die jüngste Generation an die Museumsarbeit heranführen.

 

Nach Fertigstellung des ErlebnisReichs ist die Umgestaltung der anderen Ausstellungsabschnitte geplant, die zukünftig die Besucher mit modernen museumsdidaktischen Inhalten noch tiefer in die Hoyerswerdaer Stadtgeschichte eintauchen lassen. Bereits für den Zeitraum 2016/17 ist die Eröffnung des neuen „LehrReich“ geplant, welches die Geschichte Hoyerswerdas ab dem 2. Weltkrieg bis zur Gegenwart präsentiert und gleichzeitig das museumspädagogische Zentrum wird. Im Anschluss daran sind basierend auf der Neukonzeption des Museums das ErinnerungsReich (Ur-, und Frühgeschichte bis ins Mittelalter und die sorbische Kultur), sowie das RuhmReich (Renaissance und Barock im Schloss Hoyerswerda) geplant. 

Konzept der begeh- und bespielbaren Schlossminiatur

 

Leopardin verstorben

 

19. Oktober 2015. Die 13-jährige Amurleopardin im Zoo Hoyerswerda ist auf Grund von akutem Nierenversagen bei einer Routinebehandlung verstorben. Die Leopardin war bereits seit längerem in tierärztlicher Behandlung. In den letzten Wochen verschlechterte sich ihr Zustand zunehmend. Um ein genaueres Bild ihrer Erkrankung zu bekommen, sollten unter Narkose Blutproben gewonnen werden. Auf Grund eines akuten Nierenversagens, verstarb die Leopardin während der Betäubung. Die Analyse der Blutproben und das Obduktionsergebnis zeigten, dass sie bereits einige Zeit ein chronisches Nierenversagen entwickelt hatte, das sich in den letzten Wochen stark verschlechtert haben muss. Da Katzen reine Fleischfresser sind, sind sie leider äußerst anfällig für Nierenprobleme. Daher ist diese Diagnose bei „Sichota“ keine untypische Erkrankung für Leoparden.

 

Ihr 9-jährige Partner Nelkan bewohnt nun die Anlage allein. Im Mai kam das Amurleopardenpäarchen aus dem Tierpark Berlin in den Zoo Hoyerswerda. Der Berliner Tierpark plant seinen gesamten Raubtierbereich umzubauen und braucht entsprechende Baufreiheit. So wurden Unterkunftsmöglichkeiten für die Tiere gesucht. Der Zoo Hoyerswerda bot seine leerstehende Leopardenanlage als neues Zuhause für die 13-jährigen „Sichota“ und ihrem 9-jährigen Partner „Nelkan“ an.

 

Amurleoparden können ein Alter von 15 bis 22 Jahren erreichen. In freier Wildbahn werden sie allerdings nur selten 20 Jahren.

Neue Bewohner im Zoo  

 

22. Oktober 2015: Im Zoo Hoyerswerda sind sechs neue Bewohner eingezogen.Aus dem Tierpark Chemnitz sind zwei Springtamarine zu sehen. Sie leben nun in der Anlage der Schwarzpinseläffchen direkt hinter den Pinguinen. Das Affenpärchen kam im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht Programmes (EEP) aus dem Tierpark Chemnitz in den Zoo Hoyerswerda.Springtamarine gehören zur Familie der Krallenaffen und stammen aus Südamerika. Wie alle Krallenaffen leben sie in kleinen Familienverbänden mit einem dominanten Männchen. Allerdings nehmen Springtamarine innerhalb der Krallenaffen eine Sonderrolle ein, denn anders als alle anderen Vertreter dieser Gruppe gebären sie keine zweieiigen Zwillinge, sondern Einzelkinder. Durch illegalen Haustierhandel und Lebensraumverluste sind die kleinen schwarzen Äffchen in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet inzwischen bedroht. Der Name Springtamarin ist bei ihnen übrigens Programm; die kleinen Kerlchen bevorzugen senkrechte Äste, von denen sie mit ihren kräftigen Hinterbeinen abspringen und dabei problemlos Distanzen von vier Metern überwinden können. Springtamarine können ein Alter von bis zu 18 Jahren erreichen.

 

Ebenfalls aus dem Raum Chemnitz kamen vier Thüringer Barthühner von einem Privatzüchter nach Hoyerswerda. Die genügsame, zutrauliche und sehr widerstandsfähige Landhuhnrasse fällt mit ihrem braun-weiß-geschecktem Gefieder auch richtig auf. Ihren Namen verdanken sie einem Federbart, der bei beiden Geschlechtern Kehle und Backen bedeckt. Die auffälligen Federn sind eine Anpassung an das raue Mittelgebirgsklima und dienen als Schutz gegen den rauen Winterwind. Die Anschaffung dieser bedrohten Haushuhn Rasse ermöglichte der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. durch Übernahme der Anschaffungskosten.

 

Auf dem Hühnerhof im Zoo Hoyerswerda leben nun die beiden bodenständigen Haushuhn Rassen „Thüringer Barthuhn“ und „Australorps“ in direkter Nachbarschaft mit den etwas ausgefalleneren Seidenhühnern. Durch die Haltung von selten gewordenen alten Haustierrassen im Hühnerhof, möchte der Zoo Hoyerswerda auf diese interessanten Rassen aufmerksam machen. Wer sehen möchte, wie die Stammform aller Haushühner aussieht, der sollte sich die Bankivahühner in der Fasanerie im Zoo Hoyerswerda ansehen.

 

 

Krokodilnachwuchs geht nach England

 

6. Oktober 2015: Die drei noch verbliebenen jungen kubanischen Rautenkrokodile aus dem Zoo Hoyerswerda werden Engländer. Theophil, Fidelio und Diego finden erst einmal gemeinsam ein neues zu Hause im Krokodil Zoo in England (Crocodiles of the World). Später allerdings, geht eins der drei Jungtiere direkt zum Zuchtbuchführer im Paignton Zoo Environmental Park.Nach dem erstmaligen Zuchterfolg im Jahr 2013 wurden die jungen Krokodile nun in Absprache mit dem Koordinator des Zuchtbuches abgegeben. Eine Haltung gemeinsam mit den Eltern wäre nicht möglich gewesen, da diese ihre Jungtiere schlichtweg für Futter halten würden. Bereits im Februar verließen den Zoo Hoyerswerda drei Jungkrokodile. Diese wurden an das Terrarium Brandenburg, das sich auf Reptilien aller Art spezialisiert hat, abgegeben.Die nun nach Abgabe der verbliebenen Jungtiere freigewordene Vitrine im Tropenhaus, wird wieder von ihren vorherigen Mietern, den drei Wasseragamen, bewohnt.

 

Im Zuchtprogramm gibt es bisher kaum Männchen. Da die sechs männlichen Jungtiere des Zoos Hoyerswerdas eine direkte Abstammung aus Kuba aufweisen können, sind sie für das Zuchtprogramm besonders interessant. Aus diesem Grund wurde gemeinsam mit dem Koordinator entschieden, wo die Jungtiere zukünftig leben sollten. „Wir sind froh mit Crocodiles of the World und dem Paignton Zoo so erfahrene Halter für unseren Krokodilnachwuchs gefunden zu haben.“, äußerte sich Zookuratorin Dr. Kathrin Kaltwaßer. „Und wir freuen uns natürlich, dass wir mit unseren Jungtieren einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Zuchtprogrammes leisten konnten.“

 

Im Juli und August 2013 waren die sechs männlichen kubanischen Rautenkrokodile im Zoo Hoyerswerda geschlüpft. Das erst Mal überhaupt, dass eine Zucht der seltenen Rautenkrokodile in Deutschland geglückt ist. Frisch geschlüpft wogen die kleinen Echsen zwischen 55 und 70 Gramm und waren 18 bis 22 Zentimeter lang. Die Eltern der sechs männlichen kubanischen Rautenkrokodile „Jaco“ und „Primos“ stammen direkt aus Kuba und leben seit 1986 im Zoo Hoyerswerda. Die beiden über drei Meter langen und ca. 36 Jahre alten Krokodile zählen zu den Besucherlieblingen im Tropenhaus. 

 

Kuba-Krokodile gehören zu den am stärksten gefährdeten Krokodilarten weltweit. Man findet sie nur noch in zwei Süßwasser Sumpfgebieten auf Kuba. Der gesamte Wildbestand wird derzeit auf etwa 4000 Tiere geschätzt. Die Art war früher einmal deutlich weiter verbreitet, aber Bejagung durch den Menschen und die Trockenlegung und Versalzung ihres Lebensraumes haben die Bestände dramatisch zurück gehen lassen.Anders als bei den meisten Tierarten wird das Geschlecht von Krokodilen nicht genetisch festgelegt, sondern hängt von der Umgebungstemperatur der ersten Hälfte der Embryonalentwicklung ab. Bei höheren Temperaturen schlüpfen Männchen, bei niedrigeren Weibchen. Ist die Temperatur im Gelege nicht gleichmäßig kann es auch zu einer gemischten Geschwistergruppe kommen. Die Schwellentemperatur ist bei jeder Krokodilart etwas anders und zu den Rautenkrokodilen gibt es hier bisher noch nicht viele Daten. Im Zoo Hoyerswerda war der Brutapparat auf 28°C eingestellt, damit ist klar, dass bei dieser Schwellentemperatur durchgehend Männchen schlüpfen.
 

Krokodil Fidelio

 


Bildung als A und O

 

27. September 2015: Ein Erfahrungsaustausch in großer Familie war die Delegiertenversammlung der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ)  in Rostock. 27 Mitgliedsvereine aus ganz Deutschland beteiligten sich am letzten September-Wochenende daran. Auch der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda war vertreten, Schatzmeisterin Brigitte Trunte und Vorstandsmitglied Frank Grommisch nahmen daran teil. Hauptthema der Beratungen war: „Bildung im Zoo – Wie können die Zoofördervereine unterstützen?“

 

Bruno Hensel

Zoos seien ideale außerschulische Lernorte, erklärte Hans-Joachim Schreiber aus dem Ministerium Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern. Er bezeichnete die Vereine als wichtige und unverzichtbare Säulen für eine erfolgreiche Arbeit in den zoologischen Einrichtungen. Das unterstrichen auch Holger Matthäus, Senator für Bau und Umwelt in der Hansestadt Rostock und Rostocks Zoo-Direktor Udo Nagel. „Bildung ist der Punkt, um den sich alles dreht.“

 

Über verschiedene Formen der Wissensvermittlung, die sich in der Praxis bewährt haben, referierten neben anderen die Rostocker Zoopädagogin Brunhilde Konradt, Dittmar Brandt von der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Zoologischen Gartens Rostock und Renate Ciesla, Projektleiterin der Akademie der Hauptstadtzoos in Berlin. Irmela Dorn aus Halle berichtete über die dortige Zoo-Kindergruppe, die sich im Laufe eines Jahres zu immerhin zehn zweistündigen Veranstaltungen mit unterschiedlichen Angeboten trifft.   

 

In der Delegiertenversammlung wurde auch ein Wechsel im Vorstand vollzogen. Die Mitglieder wählten Bruno Hensel aus Wuppertal zum neuen Vorsitzenden der GDZ. Er folgt auf Dieter Rollepatz aus Neuwied, der aus Altersgründen nicht wieder kandidierte. Dieter Rollepatz wurde wie vor Jahren sein Vorgänger Siegfried Stauche aus Leipzig einhellig zum Ehrenpräsidenten gewählt.

Große Anerkennung gab es für die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Zoologischen Gartens Rostock, die diese 16.Delegiertenversammlung der GDZ ausrichtete. Zum Besuchsprogramm gehörte auch eine Zoo-Visite. Dabei wurde das 2012 eröffnete Darwineum vorgestellt. Auch bei den Kattas (Foto unten) wurde Station gemacht.   

 

Die in Rostock gesammelten Erfahrungen werden in den nächsten Vorstandssitzungen der Hoyerswerdaer Zoofreunde ausgewertet. Der hiesige Verein gehört der GDZ seit über 20 Jahren an und hat seitdem etliche Anregungen der Gemeinschaft umsetzen können.

 

 

Erdmännchen-Familie wächst

 

Freitag, 4. September 2015: Die Erdmännchen im Zoo Hoyerswerda haben erneut Nachwuchs bekommen. Seit circa einer Woche zeigt sich das Jungtier auf der Anlage. Es ist der zweite Wurf der neuen Erdmännchen im Zoo Hoyerswerda. Die Familiengruppe traf Mitte April im Zoo ein. Bereits Anfang Mai bekamen sie überraschend in ihrem Übergangsgehege hinter den Kulissen fünf Jungtiere. Damit ist das aktuelle Jungtier, das erste offiziell auf der neuen Anlage geborene Erdmännchen in Hoyerswerda.

 

Klein und mobil

 

Nachdem das trächtige Weibchen in der Wohnhöhle verschwindet, ist erst mal Geduld und Rätselraten angesagt. Denn die Jungtiere zeigen sich normalerweise erst ca. drei Wochen nach der Geburt auf der Anlage. Beim zweiten Wurf kamen diesmal auch nicht wieder fünf, sondern nur ein Jungtier aus der Höhle geklettert. Als Einzelkind wird es von allen restlichen zehn Familienmitgliedern gut versorgt, was dem Kleinen auch ein wenig anzusehen ist. Das Geschlecht ist noch nicht bekannt und wird erst ermittelt, wenn das Jungtier etwas älter ist.

 

Erdmännchen zählen zur Familie der Mangusten und sind im südlichen Afrika beheimatet. Als Raubtiere ernähren sie sich überwiegend von Insekten, Spinnentieren aber auch Skorpionen und Schlangen. Sie leben in Familienverbänden, bei dem sich nur das Elternpaar fortpflanzt. Die Tragezeit beträgt zwischen 75 und 80 Tagen. In Zoos und Tiergarten können Erdmännchen bis zu 14 Jahre alt werden. Mit ihrem kleinen Kopf mit kurzer Schnauze und groß wirkenden Augen erfüllen sie ganz das Kindchenschema und gehören in jedem Zoo zu den Lieblingen.

 

 

Rückkehr auf bisherige Anlage

 

2. September 2015: Nach einer Eingewöhnungszeit von zweieinhalb Monaten hat sich der Zoo Hoyerswerda dafür entschieden, die Stachelschweine aus der Gemeinschaftsanlage mit den Erdmännchen zu nehmen und wieder in ihr altes Gehege zurückzusetzen. Grund dafür waren häufigere Auseinandersetzungen zwischen den beiden Familiengruppen. Um den Tieren unnötigen Stress zu ersparen und etwaige Verletzungen zu vermeiden, werden die Weißschwanzstachelschweine "Lina" und "Walter" mit ihrem Nachwuchs diese Woche wieder umgesetzt. Besucher können sie dann wieder in ihrer alten Anlage entdecken und beobachten.

 

Weißschwanzstachelschwein "Walter" mit Nachwuchs

 

Mit der Vergesellschaftung von Erdmännchen und Stachelschweinen wollte der Zoo Hoyerswerda die Möglichkeit nutzen, gleich zwei Tierarten ein neues, modernes und größeres Zuhause zu bieten. Hierzu hatte sich der Zoo bereits im Vorfeld von anderen Einrichtungen, in welchen diese Vergesellschaftung funktioniert, umfassend beraten lassen. Struktur und Beschaffenheit der neuen gemeinsamen Anlage sind entsprechend der Bedürfnisse der unterschiedlichen Arten angepasst. Trotz idealer Voraussetzungen und der Einrichtung von individuellen Rückzugsräumen und Innenställen hat die Vergesellschaftung widererwartend nicht funktioniert.

 

Ebenso wie beim Menschen kann man auch bei Tieren nicht immer abschätzen, ob das Zusammenleben langfristig funktioniert. Erschwert wurde die Situation noch, da sowohl die Erdmännchen als auch die Stachelschweine kurz vor dem Einzug überraschend für Nachwuchs sorgten. Das Schutzverhalten gegenüber dem eigenen Nachwuchs könnte ein Grund für das ungewöhnliche Verhalten der Tiere sein.

 

 

Abschied von "Fritz"  

 

26. August 2015: Der Afrikanische Löwenkater "Fritz" wurde eingeschläfert. Aufgrund von altersbedingten Beschwerden des mittlerweile zwanzigjährigen Katers, welche sich im Laufe der letzten Woche deutlich verschlechterten, wurde diese Entscheidung unausweichlich. Da "Fritz" in dieser Zeit auch die Futteraufnahme größtenteils verweigerte, war eine stressfrei Gabe von Medikamenten zur Behandlung seiner Beschwerden praktisch unmöglich. Aus diesem Grund entschied die Zooleitung in enger Absprache mit den Tierpflegern und dem behandelnden Tierarzt, den Löwen einzuschläfern. Fritz stand bis zuletzt unter intensiver tierpflegerischer und veterinärmedizinischer Beobachtung und Versorgung.

 

"Fritz" war am 12. Juli.1995 im Zoo Berlin geboren worden und lebte seit dem 21.November.1996 in Hoyerswerda. Er war zwar altersbedingt schon recht langsam und ruhig geworden, doch erst in diesem Sommer hatte sich sein Gesundheitszustand verschlechtert.  

 

Löwe "Fritz" im Zoo Hoyerswerda

 

In freier Wildbahn werden Löwen maximal um die 17 Jahre. Dieses Alter erreichen aber meist nur die Katzen. Löwenkater werden in der Regel nur 7 bis 12 Jahre alt. Im Zoo werden Löwen deutlich älter als in freier Wildbahn, allerdings sind 20 Jahre für einen Kater ein sehr stattliches Alter.  

 

Der Zoo Hoyerswerda prüft derzeit verschiedene Optionen, um für Fritz bisherige Partnerin, die achtjährige Baari, einen passenden Artgenossen zu finden.

 

Freude über Nachwuchs

 

28. Juli 2015: Das Sunda Orienthornvogelpaar des Zoos Hoyerswerda hat zum dritten Mal Nachwuchs bekommen. Schon im April haben die beiden Altvögel fleißig an der Bruthöhle gebaut und seit 15. April 2015 war das Weibchen für die Zoobesucher nicht mehr zu sehen. Denn bei Hornvögeln mauert das Männchen seine Frau und die Eier zum Schutz vor Fressfeinden in die Nisthöhle ein. Nur einen kleinen Spalt lässt er vom Eingang der Höhle frei, so dass er das Weibchen und später auch die Küken mit Futter versorgen kann. Ab dann ist seine Frau mehrere Wochen voll und ganz von seiner Versorgung abhängig. Der Sunda Orienthornvogelhahn in Hoyerswerda ist aber ein ganz zuverlässiger Versorger, der seine Frau nicht im Stich lässt. Während er sich die letzten Wochen um ihr leibliches Wohl gekümmert hat, konnten aufmerksame Besucher in der letzten Zeit schon hin und wieder hören, wie das Küken im Nest laut zwitschernd nach Futter verlangt hat. Davon scheint es ausreichend bekommen zu haben. Am Mittwoch den 22. Juli 2015 hat die Hornvogelmutter die Lehmmauer am Nesteingang aufgebrochen und ist wieder im Gehege zu sehen gewesen. Das Küken hat sich aber mehr Zeit gelassen und hat sich erst nach langem Locken der Altvögel am Folgetag erstmals aus der vertrauten Nisthöhle gewagt. Das Küken hat sich großartig entwickelt und ist schon so groß wie seine Eltern. Zu erkennen ist es am blassen Schnabel, der seine typische Färbung erst allmählich erhalten wird. Das Geschlecht des Kükens ist noch unbekannt. Es wird demnächst noch über einen DNA Test ermittelt.

Alttier mit Küken

 

Seit 2007 lebt das Paar im Zoo Hoyerswerda. Im Jahr 2011 hatte es erstmalig mit der Nachzucht geklappt und im Jahr 2013 das zweite Mal.Sunda oder Südliche Orienthornvögel wurden früher als Malabar Hornvögel bezeichnet. Inzwischen werden sie aufgrund einer Verschiebung in der Vogelsystematik unter neuem Namen geführt. Der Orienthornvogel kommt hauptsächlich in Südostasien vor und gehört zur Gattung der Nashornvögel. Hornvögel sind Allesfresser, bevorzugen aber Obst.

Moderner Eingang  

 

19. Juni 2015: Der Zoo Hoyerswerda hat sein neues Besucherzentrum eröffnet. Der neue Pavillon aus Glas und Metall hat 150 000 Euro gekostet. Damit haben sich die Bedingungen vor akllem für Behinderte sowie Mütter mit Kinderwagen, die den Zoo besuchen wollen, verbessert, ebenso für die Zoo-Mitarbeiterinnen.   

 

Bleibe für wohnungsuchende Berliner 

 

21. Mai 2015: Seit heute hat der Zoo Hoyerswerda zwei neue Bewohner. Ein Amurleopardenpäarchen aus dem Tierpark Berlin. Dieser plant seinen gesamten Raubtierbereich umzubauen und braucht entsprechende Baufreiheit. So wurden Unterkunftsmöglichkeiten für die Tiere gesucht. Der Zoo Hoyerswerda hilft da gern weiter. Denn seit dem Tod der 21-jährigen Leopardendame stand die Anlage leer. Nun wird sie von der 13-jährigen „Sichota“ und ihrem 9-jährigen Partner „Nelkan“ bewohnt. Da Amurleoparden vom Aussterben bedroht sind, sind beide Tiere im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) registriert. Dieses musste einer Unterbringung im Zoo Hoyerswerda erst zustimmen, bevor sie im Zoo Hoyerswerda während der Umbauarbeiten in Berlin unterkommen.

 

„Während Baumaßnahmen ist man immer froh, wenn man die Tiere gut und vor allem weit weg vom Baustress unterbringen kann. Wir hier in Hoyerswerda freuen uns den Berliner Kollegen helfen und dafür noch so schöne Tiere bekommen zu können.“, freut sich Zoochefin Dr. Kathrin Witzenberger

 

Amurleoparden gehören zur Familie der Großkatzen. Ihre Population in freier Wildbahn wir auf weniger als 100 Exemplare geschätzt. Sie leben verbreitet im Amur- bzw. Ussuri-Gebiet Russlands. Amurleoparden bewohnen karge und trockene Gegenden in flachen und gebirgigen Regionen. Die Tiere sind nachtaktiv und tagsüber meist auf Bäumen zu finden. Neben Nagetieren, Reptilien und Vögeln ernährt sich ein Leopard auch von größeren Tieren wie Hirschen. Sie sind Einzelgänger und können bis zu 20 Jahre alt werden.

 

 

Um eine Attraktion reicher 


10. Mai 2015: Die Erdmännchenanlage im Zoo Hoyerswerda ist eingeweiht. Am Sonntag durften aber noch interessierte Besucher an jene Orte, an denen sich bald Erdmännchen und später Stachelschweine aufhalten werden. Arthur Kusber, Geschäftsführer der gemeinnützigen Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda GmbH, und Karsten Bormann, Vorsitzender des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda, räumten die Absperrung beiseite, so dass der Weg frei war, sich die Anlage genauer anzusehen.

 

Arthur Kusber sprach von einer neuen Attraktion für den Zoo und er dankte den Unterstützern sowie Tierpaten, vor allem dem Verein der Zoofreunde. Er hatte das Bauprojekt nach Beschluss der Mitgliederversammlung mit 100 000 Euro unterstützt. Für das Tierhaus waren Spezialanfertigungen zu spät geliefert worden, erläuterte der Geschäftsführer. Darum, so ergänzte Dr. Kathrin Witzenberger, wäre die Eingewöhnungsphase für die Erdmännchen bis zum 10. Mai zu kurz gewesen. Doch es werde nicht mehr lange dauern, bis sie auf der Anlage zu sehen sind. Wahrscheinlich schon in den nächsten Tagen werden sie aus ihrem Übergangsdomizil, in dem sie seit dem 19. April leben, umziehen können,

Bei den Stachelschweinen wird das, aufgrund des Jungtiers, noch etwas dauern. "Lina" und "Walter", die Weißschwanzstachelschweine des Zoos Hoyerswerda, waren übrigens ebenfalls am 19. April wieder Eltern geworden.

 

Zoobesucher nahmen am Sonntag gern das Angebot an, sich die Anlage und das Haus für die Tiere mal aus einer anderen Perspektive anzusehen. Arthur Kusber und Dr. Kathrin Witzenberger gaben den Gästen auf Wunsch Erläuterungen. Mädchen und Jungen testeten die Spielmöglichkeiten. Und an einem Stand konnten Erdmännchen aus Plüsch erworben werden.   

 

Auf den Bildern ist zu sehen, wie Arthur Kusber und Karsten Bormann die Absperrung wegräumen, wie die Anlage von Interessierten besichtigt wird, der Verkaufsstand des Zoos zu diesem Anlass und ein Plüsch-Erdmännchen vermittelt einen Eindruck, wie es bald aussehen wird.

Neue Erdmännchenanlage


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Stacheliger Nachwuchs 

 

29. April 2015: Bereits zum dritten Mal wurden "Lina" und "Walter", die Weißschwanzstachelschweine des Zoos Hoyerswerda, am 19. April Eltern. Noch ist das Geschlecht des kleinen Stachelschweins nicht bekannt. Es ist aber bereits auf der Außenanlage zu sehen. Sollte mal keins zu sehen sein, gelingt es vielleicht, durch die Luke am Stalleingang einen Blick auf die Familie zu erhaschen.
 

Das kleine Stachelschwein

Die beiden Stachelschweine "Lina" und "Walter" überraschten das Zooteam schon zu Ostern 2014 mit Nachwuchs. Und das bereits nach der kurzen Eingewöhnungszeit von einem halben Jahr. Denn "Lina" kam erst im August 2013 aus dem Zoo Saarbrücken nach Hoyerswerda. Sie war bei der Geburt des Jungtiers gerade einmal 1,5 Jahre alt und damit ungewöhnlich frühreif. Normalerweise sind Stachelschweine erst nach zwei Jahren fortpflanzungsfähig. Im August 2014 dann die nächste Überraschung, denn nur vier Monate nach dem ersten Stachelschweinjungtier folgte das Zweite. Vater "Walter" ist 2002 hier im Zoo Hoyerswerda geboren. Die Jungtiere verließen den Zoo Hoyerswerda bereits und haben ihr neues Zuhause im Tierpark Memleben und im Tierpark Bischofswerda gefunden.

 

Weißschwanzstachelschweine gehören zu der Ordnung der Nagetiere und leben in Südosteuropa, Indien und im Nahen Osten. Durch Ihre kräftigen und langen Stacheln haben sie nur wenige Feinde. Hauptfeinde sind Raubkatzen und große Greifvögel. Stachelschweine können bis zu 25 Kilogramm wiegen und bis zu 15 Jahre alt werden. Im Zoo auch schon mal bis zu 30 Jahre. Sie gehören zu den nachtaktiven Säugetieren. Daher ist das Sehvermögen eher schlecht ausgeprägt. Geruchsinn und Hörvermögen hingegen sind bei Stachelschweinen gut entwickelt. Sie sind auch gute Kletterer. Zur Nahrung der Stachelschweine gehören neben Früchten, Pflanzen und Wurzeln auch Insekten und anderes Kleingetier. Stachelschweine leben monogam mit ihrem Nachwuchs als kleine Gruppe zusammen.

 

Entscheidung steht bevor  

 

29. April 2015: Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda veranstalten im Rahmen seiner neuen Sonderausstellung „Eine Stadt und ihre Kunst“ einen Fotowettbewerb zum Thema: „Ich und die Kunst! Die Stadt Hoyerswerda ist so reich an Skulpturen und Kunstwerken – schaut mal genau und zeigt sie den Anderen.“ Der Wettbewerb richtet sich an interessierte Amateure und Profis und ausdrücklich auch an Kinder und Jugendliche. Die Ausgestaltung bleibt der Phantasie überlassen: Historische Fotos, Schnappschüsse, inszenierte Fotografien, am PC bearbeitete Bilder, Collagen und vieles mehr. Die Fotos werden im Stadtmuseum im Zusammenhang mit der Sonderausstellung „Eine Stadt und ihre Kunst“ ausgestellt. Alle Einsendungen werden unter Nennung des Fotografen zusätzlich auf der Homepage von Schloss und Stadtmuseums Hoyerswerda und dessen Facebook-Seite präsentiert. In den zwei Kategorien Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche werden jeweils drei Gewinner ermittelt. Die Besucher der Sonderausstellung entscheiden von Juli bis August 2015 über die drei Sieger in der Kategorie der Erwachsenen. In der Kategorie der unter 16-jährigen werden die drei Gewinner ausgelost. Die offizielle Preisverleihung findet am Sonntag, 30. August 2015, im Schlosssaal des Stadtmuseums Hoyerswerda statt.

 

 

Zoo frühlingsfein  


18. April 2015: "Das war super", freute sich  Arthur Kusber, Geschäftsführer der gemeinnützigen Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda GmbH. Dank der zahlreichen Teilnehmer sei beim Frühjahrsputz des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda im Zoo viel geschafft worden, anerkannte er. Schließlich hatte sich eine schlagkräftige Truppe zusammengefunden: Immerhin 40 Vereinsmitglieder beziehungsweise Freunde des Zoos hatten sich an der Aktion am Sonnabendvormittag beteiligt. Der Vereinsvorsitzende Karsten Bormann hatte die Teilnehmer am Morgen vor der Tropenhalle gemeinsam mit Kerstin Noack, Prokuristin der Zoo, Kultur und Bildung gGmbH  begrüßt. Beide freuten sich, dass der Aufruf zum Mitmachen auf so erfreuliche Resonanz gestoßen war. Kerstin Noack informierte zudem, dass der Zoo in diesen Tagen eine Erdmännchen-Familie in Empfang nimmt. Sie zieht aus Stuttgart in die Lausitz. Am 10. Mai soll die neue Anlage, auf der sie dann heimisch werden sollen, eröffnet werden.

 

Frühjahrsputz im Zoo


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Während des Auftakts zum Frühjahrsputz konnten Frauen, Männer und Kinder vor der Tropenhalle bereits auf eine der "Baustellen" blicken, denn dort war in Vorbereitung auf den Tag ein großes Pflanzloch ausgehoben. Und jetzt steht an dieser Stelle ein Feldahorn, der Baum des Jahres 2015. Gestiftet hat ihn der Verein der Zoofreunde. In einigen Jahren ist der Baum nicht allein Blickfang, sondern wohl auch willkommener Schattenspender an heißen Tagen.

   

In mehreren Gruppen wurden auch anderenorts Arbeiten in Angriff genommen. Dazu gehörte das Reinigen des Teichumfelds. Vor allem Laub und Äste wurden hier zusammengeharkt und abtransportiert. Auch der Eingangsbereich zum Zoo wurde gesäubert. Von Staub und Schmutz befreit wurden zudem Schilder an Gehegen und Wegen. Am Flamingohaus kam die Bepflanzung in die Erde und anschließend erfolgte das Abdecken mit Rindenmulch. In Hühnergehegen wurde Erde aufgefüllt, was die Federtiere dankbar annahmen und unmittelbar danach mit dem Scharren nach Fressbarem begannen. Reichlich Trubel herrschte ebenfalls vor dem Gehege der Großen Maras. Dort beginnend war mit der Wegeerneuerung begonnen worden. Bis zum Mittag wurde auch hier ein großes Stück geschafft.


Die Teilnehmer wurden zum Abschluss in das "Sambesi" eingeladen. Bei Würstchen und Getränk konnten sie sich über das günstige Wetter für diese Arbeiten und das Geschaffene freuen.

Zwischenstation für Kängurus

 

Känguru im Zoo Hoyerswerda

8. April 2015: Die achtköpfige Alpakagruppe hat den Zoo Hoyerswerda in Richtung Elbe-Elster-Kreis verlassen. Um Platz für den geplanten Wirtschaftsbereich an der Ecke Burgplatz/Fischerstraße schaffen zu können, wird der Huftierbereich im Zoo Hoyerswerda neu aufgeteilt. Dafür werden auch die Esel, Lamas, Nandus und Trampeltiere Stück für Stück innerhalb des Zoos umziehen. Einzig die Alpakas verlassen den Zoo Hoyerswerda ganz. Die Familiengruppe zieht gemeinsam auf die Alpaca Island Zuchtfarm in Hohenbucko an der B 87 im Landkreis Elbe-Elster. Dort können sie als Schaugruppe gerne weiterhin besucht werden. Das Alpakagehege wird nun schnellstmöglich angepasst, so dass dort bis zum endgültigen Umbau zwischenzeitlich die Kängurus einziehen werden.

 

Zum Hintergrund informiert die Zooleitung: Der Wirtschaftshof im Zoo Hoyerswerda soll von der Mitte des Zoos an den Rand des Geländes verlagert werden, um so die Versorgung des Zoos und die Zufahrt für Containerdienste und Lieferanten zu erleichtern. Zukünftig sollen zudem noch die Container und Materiallager an der Ecke Burgplatz/Fischerstraße mit untergebracht werden. Derzeit wohnen dort aber noch die Trampeltiere. Durch die Umverteilung der Bewohner des Huftierbereichs wird der nötige Platz für den Wirtschaftsbereich geschaffen. Gleichzeitig wird es im Zoo ruhiger. Der zentrale Bereich des Zoos wird so frei für die geplante Afrikasavanne, auf der zukünftig Zebras gemeinsam mit den Rappenantilopen leben werden.

 

  

Gute Einstimmung

 

"Otterhase" Baba

3. April 2015: Ostern und Zoobummel gehören zusammen. Am Karfreitag zog es wieder etliche kleine und große Tier- und Naturfreunde in den Zoo Hoyerswerda. Gemeinsam mit dem "Otterhasen" Baba und Dr. Kathrin Witzenberger, Zoologische Leiterin, begaben sie sich auf Rundgänge, in denen den Gästen viel Wissen vermittelt wurde. Zudem konnte Dank der Unterstützung durch die Handelskette Rewe für einige Überraschungen gesorgt werden. Das war doch ein schöner Start in das Oster-Wochenende.

Vorstand gewählt

 

Karsten Bormann

13. März 2015: Der Verein der Zoofreunde wird auch in den nächsten vier Jahren von Karsten Bormann geführt. Ihm wurde nach der Vorstandswahl in der Jahresmitgliederversammlung in der konstituierenden Sitzung des Führungsgremiums erneut das Vertrauen ausgesprochen. Als Stellvertreter ist Dr. André Jakubetz tätig, Brigitte Trunte als Schatzmeisterin und Annemari Socher als Schriftführerin. Als Beisitzer gehören dem Vorstand an Michael Ratzing, Karl-Heinz Lepom, Karl-Heinz Seitz und Frank Grommisch, außerdem die Zoologische Leiterin Dr. Kathrin Witzenberger, die satzungsgemäß in dem Vereinsvorstand mitarbeitet.

Karsten Borman bedankte sich für das ihm erneut ausgesprochene Vertrauen. Zum Abschluss der Jahresmitgliederversammlung im Schloss versprach er im Namen des Vorstandes, in der ehrenamtlichen Arbeit weiterhin das Bestmögliche für den Verein und den Zoo zu geben. Er wies bereits darauf hin, dass im nächsten Jahr ein wichtiger Termin ansteht. Im September 2016 besteht der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda 25 Jahre. Das soll gebührend begangen werden.

 

In Arbeitsbericht des Vorstandes für 2014 war Karsten Bormann auf das derzeit größte Vorhaben eingegangen, den Umbau der alten Bärenanlage zum gemeinsamen Gehege für Erdmännchen und Stachelschweine. Der Verein der Zoofreunde hat hierfür 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. "In regelmäßigen Abständen konnten wir uns über die Arbeit informieren und so auch einen Überblick über die Probleme, die bei solch einem Umbau entstehen, verschaffen. Letztlich können wir in diesem Jahr als Verein bei der feierlichen Übergabe der Anlage an den Zoo und seine Besucher zugegen sein und somit wieder ein erfolgreiches Projekt unserer Arbeit abschließen. Karsten Bormann bedankte sich für das Engagament aller Beteiligten. Der Vorsitzende ging auch auf verschiedene andere Ereignisse ein, die wesentliche Punkte im Arbeitsplan des zurückliegenden Jahres waren. Er erwähnte den Osterspaziergang, den Frühjahrsputz mit 30 Freiwilligen, wobei der Baum des Jahres gepflanzt wurde, die Vereins-Exkursion in den Forstbotanischen Garten in Tharandt und die Teilnahme am Markt der Möglichkeiten im September. Die Kombination dieser Veranstaltung mit dem Stadtfest wurde allerdings als nicht günstig angesehen. Die Organisatoren sollten nachdenken, ob der ursprüngliche Termin im Februar dafür nicht besser geeignet ist. Im Oktober unternahmen Vereinsmitglieder einen Ausflug zur Jakubzburg in Mortka. Zum Herbstputz im Zoo fanden sich 27 Mitglieder und Freunde des Zoos ein. "Das war ein schöner Erfolg, an den wir auch dieses Jahr wieder anknüpfen sollten, denn Arbeit gibt es im Zoo genug." 

 

Das können die Zoo-Mitarbeiter nur bestätigen. Ihnen wurde vom Vereinsvorsitzenden dafür gedankt, dass sie mit viel Engagement auch zusätzliche Aufgaben zur Bereicherung des kulturellen Lebens in der Stadt bewältigen, so bei verschiedenen Festen und Aktionen. Die Zoologische Leiterin Kathrin Wittzenberger würdigte die Arbeit der Zoofreunde. Der Zoo freue sich, so einen Partner an seiner Seite zu haben.  

 

In der Diskussion hatten mehrere Redner Karsten Bormann in seinem Bedauern zugestimmt, dass die Tradition der Tiergartenfeste nicht weitergeführt werde. Das sollte noch mal überdacht werden, hieß es mehrfach. Ein großes Dankeschön ging an alle Unterstützer, die dem Verein im vergangenen Jahr wieder tatkräftig halfen, seine Vorhaben zu verwirklichen. Die Mitgliederversammlung erteilte einhellig dem Vorstand Enlastung für das Geschäftsjahr 2014 und bestätigte den Finanzplan für 2015.

Dr. Kathrin Witzenberger erläutert die neue Anlage für Erdmännchen und Stachelschweine

 

Vor der Jahresmitgliederversammlung hatte Dr. Kathrin Witzenberger bei einer Führung die neue Anlage für Erdmännchen und Stachelschweine anschaulich erläutert. Dabei konnte auch hinter die Kulissen geschaut werden. Mehr als 20 Personen waren dieser Einladung gefolgt.

 

Nach dem offiziellen Teil der Versammlung im Schloss referierte Dr. Werner Tschirch, der jahrzehntelang als Tierarzt im Zoo tätig war und auch dem Vorstand des Vereins der Zoofreunde angehörte, zu den "Raufußhühnern in der Welt", natürlich unter der besonderen Berücksichtigung ihres Vorkommens einst in der Lausitz und der aktuellen Bemühungen der Neuansiedlung im Kreis Elbe-Elster.   

 

Zu den nächsten Vorhaben gehören die Osterführungen um 10 und um 14 Uhr am 3. April sowie der Frühjahrsputz im Zoo am 18. April ab 9 Uhr.    

      

 

Im Tropenhaus

 

6. März 2015. Nach der Abgabe von drei Jungkrokodilen an das Terrarium Brandenburg standen nun auch kleinere Umzüge für die restlichen drei jungen Krokodile im Zoo Hoyerswerda an. Abwechselnd wird  jeweils ein Jungtier in der Tropenhalle zu sehen sein, die anderen beiden ziehen in der Zeit hinter die Kulissen. Das „Krokozimmer“ im Schloss ist nun aufgelöst und steht dem Schloss-Team wieder als Foyer und Vereinszimmer für Vermietungen und Veranstaltungen zur Verfügung. Langfristig werden aber auch diese drei Jungtiere in Absprache mit dem Zuchtbuchkoordinator an anderen Zoos zu passenden Partnern vermittelt.

 

Im Zuchtprogramm gibt es bisher kaum Männchen. Da die sechs männlichen Jungtiere des Zoos eine direkte Abstammung aus Kuba aufweisen können, sind sie für das Zuchtprogramm besonders wichtig. Aus diesem Grund wird gemeinsam mit dem Koordinator entschieden, wo auch die letzten drei Jungtiere zukünftig leben sollen.

 

Neuer Mann  

 

Neuzugang Ludwig

19. Februar 2015. Seit letzter Woche haben die drei Bennettkängurudamen im Zoo Hoyerswerda einen neuen Mann im Stall. Sein Name ist Ludwig und er fühlt sich, so allein unter Damen, natürlich sehr wohl. Ludwig kam vom Tierpark Cottbus in den Zoo Hoyerswerda und ist siebenJahre alt. Er hat auch schon ein Auge auf einer der Hoyerswerdaer Damen geworfen. Der einjährigen Bennettkängurudame ist diese Aufmerksamkeit allerdings noch nicht ganz geheuer. Bei einem Besuch im Zoo können die Besucher überprüfen, ob Ludwig seine Angebetete inzwischen von sich überzeugen konnte.

 

Bennettkängurus oder auch Rotnackenwallaby genannt, stammen aus Tasmanien. Ihren Namen verdanken sie dem rötlich gefärbten Fell im Nacken- und Schulterbereich. Das Sozialverhalten der Bennettkängurus ist nicht sehr ausgeprägt sie leben entweder allein oder in kleinen Gruppen. Gräser und Kräuter gehören zur Hauptnahrungsquelle dieser kleinen Känguruart. Sollten die Lebensumstände für Nachwuchs gerade ungünstig sein, können Kängurus die Geburt verzögern und auf bessere Zeiten verschieben. Sie sind ebenfalls in der Lage zwei Jungtiere verschiedenen Alters großzuziehen und zu säugen. Jedes Jungtier hat dann eine eigene Zitze, aus denen Milch mit verschiedener Zusammensetzung gegeben werden kann.

 

 

 Umzug nach Brandenburg 

 

11. Februar 2015: Drei der sechs jungen kubanischen Rautenkrokodile aus dem Zoo Hoyerswerda wohnen jetzt im Terrarium Brandenburg. Nach dem erstmaligen Zuchterfolg im Jahr 2013 sollen die jungen Krokodile nun nach Absprache mit dem Koordinator des Zuchtbuches abgegeben werden, um die Weichen für weitere Zuchterfolge zu legen. 

 

Im Zuchtprogramm gibt es bisher kaum Männchen. Da die sechs männlichen Jungtiere des Zoos eine direkte Abstammung aus Kuba aufweisen können, sind sie für das Zuchtprogramm besonders wichtig. Aus diesem Grund wurde gemeinsam mit dem Koordinator entschieden, wo die Jungtiere zukünftig leben sollen.  

 

„Ein bisschen Wehmut ist bei der Abgabe trotzdem dabei.“, äußerte sich Zookuratorin Dr. Kathrin Witzenberger. „Aber wir freuen uns natürlich, dass wir mit unseren Jungtieren einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Zuchtprogrammes leisten können.“ Mit Abgabe der drei Jungkrokodile an das Terrarium Brandenburg, in dem man sich auf Reptilien aller Art spezialisiert hat, stehen auch Umzüge für die restlichen drei Krokodiljungtiere in Hoyerswerda an. Ein Jungtier wird in Zukunft in der Tropenhalle zu sehen sein, die anderen beiden ziehen hinter die Kulissen. Das „Krokozimmer“ im Schloss wird in den nächsten Wochen aufgelöst, so dass das Schloss-Team Foyer und Vereinszimmer zukünftig wieder für Vermietungen und Veranstaltungen nutzen kann. Langfristig werden alle sechs Jungtiere in Absprache mit dem Zuchtbuchkoordinator an anderen Zoos zu passenden Partnern vermittelt. Eine Haltung gemeinsam mit den Eltern ist nicht möglich, da diese ihre Jungtiere schlichtweg für Futter halten würden.   

 

Im Juli und August 2013 waren die sechs männlichen kubanischen Rautenkrokodile im Zoo Hoyerswerda geschlüpft. Das erst Mal überhaupt, dass eine Zucht der seltenen Rautenkrokodile in Deutschland geglückt ist. Frisch geschlüpft wogen die kleinen Echsen zwischen 55 und 70 Gramm und waren 18 bis 22 Zentimeter lang. Die Eltern der sechs männlichen kubanischen Rautenkrokodile „Jaco“ und „Primos“ stammen direkt aus Kuba und leben seit 1986 im Zoo Hoyerswerda. Die beiden über drei Meter langen und ca. 36 Jahre alten Krokodile zählen zu den Besucherlieblingen im Tropenhaus. 

 

Etwas weniger Besucher  

 

6. Februar 2015: Schloss und Zoo Hoyerswerda konnten im Jahr 2014 zusammen 123 883 Besucher begrüßen. Das sind 7 879 Besucher weniger als 2013, da hatten die Eröffnung der neuen Bärenanlage und auch die Jungtiere bei den Krokodilen für einen kräftigen Besucheranstieg gesorgt. „Verglichen mit den beiden Besuchermagneten des vorletzten Jahres, ist dies ein hervorragendes Ergebnis, äußerte sich ZooKultur-Chef Arthur Kusber zufrieden. Der Besucherrückgang geht vor allem auf eine neue Berechnung der Zoobesuche von Jahreskarteninhabern zurück. Demnach werden Jahreskarteninhaber einheitlich mit zehn Besuchen statt mit bisher in der Zoobranche üblichen 20 Besuchen pro Jahr erfasst. Somit fehlen 2014 allein 5 900 Besucher aufgrund der neuen Berechnung.  

 

Die Zahl der verkauften Jahreskarten stieg aufgrund des günstigen Preises nochmals deutlich. Die Jahreskarte ist für Kinder schon ab 10 Euro erhältlich, Erwachsene zahlen nur 23 Euro. Da sich die Jahreskarte schon ab dem vierten Besuch lohnt, griffen mehr als zwölfmal so viele Besucher zur Jahreskarte als noch vor zwei Jahren. „Auch im Jahr 2015 sollen die Preise der Jahreskarte auf jeden Fall stabil bleiben“, verspricht ZooKultur-Chef Arthur Kusber, „damit wollen wir vor allem den Hoyerswerdaer Besuchern, die eng mit dem Zoo verbunden sind, entgegenkommen.“

 

Sofern es das Wetter gut meint, erwarten Schloss und Zoo eine Steigerung der Besucherzahlen. Mit der Eröffnung der neuen Erdmännchen- und Stachelschweinanlage im Frühjahr, vollendet der Zoo ein weiteres Projekt seines Masterplans. Im Schloss wird mit dem ErlebnisReich im Herbst der erste Schritt des neuen Museumskonzeptes fertiggestellt. Hier können die kleinen und großen Besucher dann auch in der kalten Jahreszeit jede Menge erleben und entdecken und viel über die Hoyerswerdaer Stadtgeschichte erfahren.  

 

Neues Domizil für Erdmännchen  

 

4. Februar 2015: Die Bauarbeiten an der neuen Anlage für Stachelschweine und Erdmännchen gehen voran. Hier einige Impressionen.Wir freuen uns schon darauf, wenn die Tiere hier einziehen können und der Zoo um eine Attraktion reicher ist.  

 

Es wächst


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Gezählt und gewogen  

 

3. Februar 2015: Im Zoo Hoyerswerda wurde die große Tierinventur abgeschlossen. So beherbergt der Zoo Hoyerswerda zum Inventurstand 31.Dezember 2014 insgesamt 838 Tiere in 115 Formen. Das sind 35 Individuen und 6 Arten mehr als im Vorjahr.  

 

Die Zoologische Leiterin Dr. Kathrin Witzenberger kontrolliert das Gewicht des Kleinen Igeltanreks „Flöckchen“.

 

Der Anstieg bei der Anzahl der Tiere und Arten ergab sich vor allem im Bereich der Terrarientiere im Tropenhaus. Hier sind einige, der Tiere altersbedingt verstorben oder hinter den Kulissen in „Rente“ gegangen. Für diese Tiere musste natürlich Ersatz in die Schauterrarien einziehen. Die neu eingetroffenen Terrarientiere werden zum Teil auch für die Zoopädagogik eingesetzt (zum Beispiel die beiden Landschildkröten „Max“ und „Roy“, die hinter den Kulissen leben und nur im Rahmen der Zoopädagogik Besucherkontakt haben). Zudem wurden einige Gruppen aufgebaut (Beispiel Ouessantschafe), neue Hühnerrassen für den Hühnerhof ausgesucht (Austraplorps) und Partner für vorhandene Tiere besorgt (Beispiel Kleiner Igeltanrek). Gänzliche neue Arten sind zum Beispiel die beiden Langschwanz-Chinchillas, die Hakennasennatter und die Grünen Schmuckhornfrösche.

 

„Insgesamt ist der Zoo weiterhin bestrebt die Anzahl der Tiere sinnvoll zu reduzieren, um den verbleibenden Tieren mehr Platz bieten zu können.“, äußerte sich Zoologische Leiterin Dr. Kathrin Witzenberger. „Trotzdem kommen natürlich auch immer wieder neue Tiere hinzu. 2015 etwa werden neue Erdmännchen in die Erdmännchen- und Stachelschweinanlage einziehen. Außerdem brauchen unsere vorhandenen Tiere auch hin und wieder neue Partner. Wir haben vor zwei Wochen gerade erst einen neuen Partner für unsere Servalkatze „Ivy“ aus England bekommen.

 

Übrigens: Das älteste Tier im Zoo Hoyerswerda ist die Galapagos-Riesenschildkröte Jolante mit 55 Jahren. 

Schopfmangaben ziehen um

 

28. Januar 2015: Die beiden Schopfmangabenweibchen im Zoo Hoyerswerda wurden an den Zoo in der Wingst abgegeben. Im dortigen Zoo lebte bis vor kurzem ein Schopfmangabenpärchen mit einem Jungtier, welches im vergangenen Dezember geboren wurde. Da das Zuchtweibchen in der Wingst unerwartet starb, musste nun dringend ein neues Weibchen gefunden werden, welches die optimale Aufzucht des Jungtieres mit Kontakt zu Artgenossen gewährleistet. Der Koordinator für das Erhaltungszuchtprogramm der Schopfmangaben hat die beiden Hoyerswerdaer Weibchen nun dringend für den Zoo in der Wingst angefordert. Im Sinne des Zuchtbuches und der betroffenen Individuen ist es also sinnvoll, die Tiere schnellstmöglich zusammen zu führen. Für den Zoo Hoyerswerda war es eine schwere, aber im Sinne einer erfolgreichen Zucht auch notwendige Entscheidung.

 

Um die Schopfmangabenanlage im Zoo wieder zu beleben, sollen künftig die Haubenkapuzineraffen umziehen. Diese können sich dann auf ein größeres und attraktiveres Gehege freuen. In das bisherige Kapuzinergehege sollen dann die Aras einziehen, welchen somit ebenfalls deutlich mehr Platz geboten werden kann. Zu guter Letzt wird anschließend das Ara-Gehege für eine Erweiterung der bisherigen Krallenaffengehege genutzt. Für alle 3 Umzüge müssen die Gehege allerdings zuvor noch renoviert und an die Haltungsbedingungen der neuen Bewohner angepasst werden. Von den Umzugsplänen profitieren am Ende alle beteiligten Tiere und sicherlich auch die Zoobesucher, welche die Tiere beim Erkunden ihrer geräumigeren Gehege beobachten können.

Neuer Servalkater

 

27. Januar 2015: Im Zoo Hoyerswerda ist ein neuer Servalkater eingezogen, der jetzt im Servalgehege  zu sehen ist. Der bisher noch namenlose kleine Kater ist jetzt ein halbes Jahr alt und wurde im Hamerton Zoological Park in England geboren. Er ist bereits am Donnerstag, 22. Januar, im Zoo Hoyerswerda angekommen, durfte sich aber erst mal einige ruhige Tage zur Akklimatisierung gönnen. Nun wird er zunächst im Wechsel mit der bereits vorhandenen Servalkatze „Ivy“ das Außengehege nutzen. So kann er sich ganz in Ruhe mit dem Gehege und den Pflegern vertraut machen. Sobald er sich etwas eingewöhnt hat, startet dann die Zusammengewöhnung mit „Ivy“. Dafür lernen sich die beiden erst mal über ein sogenanntes „Schmusegitter“ kennen. Zeichnet sich ab, dass die beiden sich mögen, dann dürfen sie unter Aufsicht der Tierpfleger stundenweise gemeinsam ins Außengehege. Wenn auch das problemlos läuft, dann können die beiden auch dauerhaft gemeinsam leben.

 

Servalkatze „Ivy“ kam im Februar 2013 aus dem Zoo Krefeld nach Hoyerswerda. Leider verstarb ihr bisheriger Partner im letzten Jahr, so dass nach einem neuen Partner gesucht werden musste. Nun hofft der Zoo Hoyerswerda, dass die beiden Servale sich zu einem harmonischen Paar zusammen finden. Zu erkennen ist der Kater an den Resten des plüschigeren „Babyfells“ und seiner dunklen Nase. „Ivy“ hat auf der Nase vorn einen deutlichen rosa Fleck.

 

Servale leben in Savannen und Baumsteppen südlich der Sahara. Ihre langen Beine helfen ihnen im langen Gras der Savanne die Übersicht zu behalten. Die großen Ohren ermöglichen es ihnen, ihre Beute zu orten. Servale werden in freier Wildbahn 10 bis 12 Jahre alt. Im Zoo können sie auch schon mal 20 Jahre alt werden.

 

 Chinchilla-Damen zu sehen

 

6. Januar 2015: Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hinter den Kulissen sind die beiden Langschwanz-Chinchillas „Lola“ und „Ella“ seit dem 6. Januar in ihrem Schaugehege im Zoo Hoyerswerda zu sehen. Am 16. Dezember trafen zwei Chinchilla-Weibchen aus der Wilhelma in Stuttgart im Zoo Hoyerswerda ein. Sie zogen zunächst für eine Eingewöhnung hinter die Kulissen. Gleichzeitig wurden letzte Einrichtungsarbeiten an ihrem neuen Gehege fertiggestellt. Nun konnten die beiden neugierigen Nagetiere ihr neues Zuhause neben den Klammeraffen beziehen. Dabei zeigten sich die beiden Stuttgarter Damen als entspannte Umzugsprofis. Sie verließen die Transportboxen recht schnell, um neugierig das fremde Gehege zu beschnuppern. Erst trauten sie sich nur in den unteren Bereich, dann wurden nach und nach auch die höheren Äste und Ebenen erforscht. Die beiden Chinchilla-Schwestern sind 1998 in Stuttgart geboren und gehören damit eher ins reife Alter. Allerdings können die Tiere in menschlicher Obhut deutlich über 20 Jahre alt werden.

 

Neuzugang: Chinchillas


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Langschwanz-Chinchillas sind die Wildform unserer als Haustier gehaltenen Chinchillas. In freier Wildbahn sind die geselligen Tiere allerdings stark vom Aussterben bedroht. Grund dafür ist die große Nachfrage nach ihrem dichten, weichen Fell. Chinchilla-Pelze waren sehr beliebt um 1900 wurden jährlich rund 500.000 Chinchilla-Pelze exportiert. Das ist den Tieren fast zum Verhängnis geworden, denn diese starke Bejagung hat sie fast aussterben lassen.

 

Chinchillas sind dämmerungs- oder nachtaktiv und eignen sich daher nicht für jeden als Haustier. Sie mögen es gesellig und bilden in ihrer Heimat, dem Hochland der südamerikanischen Anden, große Kolonien.

 

Traditioneller Rundgang

 

27. Dezember 2014: Das Angebot zur traditionellen Zooführung hat wieder großen Zuspruch gefunden. Danke den Organisatoren. Bei optimalem Winterwetter gab es  eine interessante und entspannte Weihnachtsführungen. So erfuhren die Teilnehmer, dass die Humboldtpinguine gar keine Winterfans sind, denn sie leben eigentlich in den Küstengebieten von Chile und Peru. Die Trampeltierdamen und die Lamas haben hingegen kein Problem mit eisigen Temperaturen. Auch die Sibirische Tigerdame Irina stört sich nicht an Schnee und Kälte. Sie erträgt Temperatur bis zu -45°C, keine Seltenheit in ihrem Heimatland Sibirien. Björn und Bengt, die Braunbären, hatten auch ihren Spaß. Genauso wie die Fischotter, die gern auf dem Eis eine kleine Schlitterpartie vornehmen. Wie ihr Name es schon sagt, haben die Schneeeulen Gitty und Fritz auch keine Probleme mit winterlichen Temperaturen. Im Gegenteil jetzt fühlen sie sich richtig wohl und können sich in ihrem Gehege erst richtig tarnen. Fazit: Auch im Winter lohnt sich ein Besuch im Zoo Hoyerswerda.

Bilder hierzu gibt es unter www.facebook.com/ZoofreundeHoyerswerda oder www.facebook.com/ZooHy
 

Bescherung vor Weihnachten

 

23. Dezember 2014: Passend zu Weihnachten gab es für die tierischen Bewohner im Zoo Hoyerswerda vor den Feiertagen eine groß ausfallende Bescherung. Möglich machte es der Verein der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. Durch seine großzügige Spende konnte der Zoo reichlich Gegenstände und Materialien zur Tierbeschäftigung anschaffen. So bekamen die Hyazintharas für ihr Innen- und Außengehege beispielsweise neue Kletter- und Sitzmöglichkeiten. Zusammengesetzt aus Holzwürfeln, Lederstückchen und Bastkordeln bieten die Gegenstände mit ihren unterschiedlichen Materialien viel Abwechslung beim Ertasten, Klettern und natürlich bei der Lieblingsbeschäftigung aller Papageien; dem genussvollen Zerstören. So helfen die neuen Spielsachen auch bei der natürlichen Abnutzung der Krallen und Schnäbel der Aras, damit keine Verwachsungen entstehen.

Bescherung im Zoo



Die neugierigen Lisztäffchen im Tropenhaus des Zoo Hoyerswerda erkundeten ihre neue Kletterspirale mit viel Eifer und stellten ihre Beständigkeit gleich einmal auf die Probe. Und für die Reptilien in den Vitrinen gab es neue Verstecke aus Holz, die sie auch wunderbar zum Klettern nutzen können. In der Häutungsphase eignet sich die raue Oberfläche dann bestens, um sich von der lästigen alten Haut zu befreien.

 

Die Igeltanreks, die wahre Kletterkünstler sind, bekamen ein neues Klettergerüst und eine Korkröhre. Kerstin Vollrath, Tierpflegerin im Vogelrevier, zu dem auch das Tropenhaus gehört, freute sich über die neuen Tierbeschäftigungen: „Dank der Spende des Vereins der Zoofreunde können wir unseren Tieren eine abwechslungsreiche Bescherung ermöglichen und die langweilige Winterzeit etwas verschönern. Aber zu Weihnachten bekommen meine Schützlinge trotzdem noch kleine Leckereien –Mehlwürmer, die lieben sie ganz besonders.“

 

Für die größeren Zoobewohner gab es natürlich auch etwas. Große Bälle mit Futterlöchern werden demnächst den Raubkatzen die Nahrungsaufnahme etwas kniffeliger gestalten. Die neuen Beschäftigungsgegenstände werden zum Teil im Wechsel eingesetzt, um den Tieren immer wieder neue Reize und Abwechslung zu bieten. So werden die Zoobewohner noch lange Freude an ihren neuen Einrichtungsobjekten und Spielsachen haben.

 

In freier Natur werden Tiere in ihre Umgebung ständig von Umwelteinflüssen und Reizen gefordert. Und der Tagesablauf ist bestimmt von Nahrungssuche und -aufnahme. Zootiere müssen sich weder vor Fressfeinden fürchten noch müssen sie sich ihre Mahlzeit erbeuten. Diese fehlende Zeit der Nahrungsbeschaffung muss für sie anders ausgefüllt werden. Über die Futtergabe wird auch in Zoos versucht, den Alltag so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Gerade im Winter, gibt es weniger Besucher und viele Tiere können wegen der Kälte nicht in ihre Außengehege. Dadurch fällt ein wichtiger Teil des täglichen Unterhaltungsprogramms der Tiere weg und die Tierpfleger müssen sich immer wieder neue Überraschungen einfallen lassen. Denn die Tierbeschäftigung trägt maßgeblich zum Wohlbefinden der Zoobewohner bei und fordert die Tiere nicht nur physisch, sondern auch psychisch. 

 

Partnerin für kleinen Igeltanrek

 

18. Dezember 2014: Seit kurzem hat der kleine Igeltanrek "Willi" im Tropenhaus des Zoo Hoyerswerda eine neue Partnerin. Es ist "Flöckchen". Sie ist erst sieben Monate alt und kommt aus der Wilhelma Stuttgart, da diese ihr Kleinsäugerhaus schließt. Der kleine Igeltanrek "Willi" räumte für seine neue Partnerin erst einmal sein Terrarium, damit sich die Igeltanrekdame in Ruhe eingewöhnen konnte. Später wurde er dann zu ihr gesetzt. Nach einem kurzen interessierten Beschnuppern zogen sich beide in eine Baumröhre zum Schlafen zurück, denn die kleinen igelähnlichen Tiere sind nachtaktiv. Der sechsjährige Igeltanrek "Willi" ist im Sommer 2013 aus dem Zoo Saarbrücken nach Hoyerswerda gekommen. Seitdem ist er einer der Besucherlieblinge im Tropenhaus des Zoos.

Das helle Tier ist Igeltanrekdame "Flöckchen" und der dunkle Igeltanrek ist "Willi".

  

Igeltanreks sind Säugetiere und gehören zur Familie der Tanreks und nicht zu der Familie der Igel. Dies sind igel- oder spitzmausähnliche Tiere, die ausschließlich im Westen und Südwesten auf Madagaskar leben. Dort bewohnen sie trockene Wälder oder Buschland. Zur ihrer Nahrung gehören Insekten, kleine Wirbeltiere und gelegentlich Obst. Die nachtaktiven Tiere ziehen sich am Tag in ihre selbstgegrabene Höhlen, Erdbauten oder Felsspalten zurück. In Zoos werden Igeltanreks bis zu 15 Jahre alt.

Pediküre bei Alpensteinböcken

 

11. Dezember 2014: Als  Tierarzt DVM (Diplom Veterinär Mediziner) Holger Metting, der Zootierarzt, mit seinem schwarzen Auto beim Gehege der Alpensteinböcke im Zoo Hoyerswerda vorfuhr, ahnten diese schon, dass es gleich um sie gehen wird. Die Alpensteinböcke mussten ran, es war wieder Zeit für die Pediküre. Zwei der vier Steinbockweibchen hatten Probleme beim Laufen gezeigt. Ein Zeichen dafür, dass die Klauen zu lang sind und behandelt werden müssen. In freier Wildbahn nutzen sich die Klauen der Alpensteinböcke durch das viele Klettern auf den schroffen Gebirgshängen dauernd ab. Im Zoo ist eine natürliche Abnutzung in diesem Umfang nicht möglich. Deshalb ist je nach Bedarf Klauenpflege angesagt. Das lassen die Tiere aber nicht einfach freiwillig über sich ergehen. Holger Metting muss die Tiere dafür in Narkose legen. Was bei Nutztieren wie Kühen oder Pferden nicht nötig ist. Für die Alpensteinböcke ist es jedoch stressfreier, wenn sie die Behandlung in Narkose bekommen.
 

Die Klauen werden gepflegt.

Damit der Tierarzt die eine gute Chance bekommt, ein Tier gezielt mit dem Blasrohr zu treffen, müssen sie von mehreren Zootierpflegern an eine Stelle im Gehege gelotst werden. Während sich Holger Metting langsam an die Tiere heranpirscht, versuchen sich die Steinböcke außer Reichweite zu bringen. Mit der Zeit haben die Tiere nämlich schon herausgefunden, wie weit ein Blasrohr schießt und welchen Mindestabstand sie besser halten sollten. Sind sie aber erst einmal getroffen, vergehen bis zu 15 Minuten ehe die Narkose wirkt. Schläft der Steinbock dann, werden zur Sicherheit die Augen bedeckt und zwei Zootierpfleger halten das Tier fest. Mit einer Klauenschere kürzt Holger Metting die Klauen. Befreit sie von Dreck und bringt sie wieder in Form. Alles dauert nicht länger als zehn Minuten. Nach der Behandlung wird dem Tier ein Mittel zum Aufwecken gespritzt. Nicht lang und die ersten Anzeichen des Wachwerdens zeigen sich. Zuerst wackeln die Ohren, die die Geräusche der Umgebung wahrnehmen. Und dann geht es ganz schnell. Das Alpensteinbockweibchen stellt sich auf alle Viere und rennt aus den Armen der Zootierpfleger in sichere Entfernung.

 

DVM Holger Metting ist seit 2009 zuständiger Tierarzt für den Zoo Hoyerswerda. Vor ihm war das viele Jahre lang Veterinärrat Dr. med. vet. Werner Tschirch. Seit 1989 ist DVM Metting als Tierarzt tätig. Die Liebe zu den Tieren bestimmte seine Berufswahl. Wenn er im Zoo Hoyerswerda Tiere behandeln muss, die nicht üblicherweise im Wohnzimmer zu finden sind, ist immer ein wenig anfängliche Aufregung dabei.

 

Der Lebensraum der Steinböcke begrenzt sich auf Hochgebirge mit Höhen von rund 3 500 Metern. Sie sind nicht nur in den Alpen anzutreffen, sondern auch im Kaukakus und Himalaya vertreten. Hauptnahrung der Tiere sind Gras, Moose und Flechten, aber auch Kräuter, junge Triebe und Knospen. Bei dieser einseitigen Ernährung müssen Steinböcke ihren Mineralhaushalt durch die im Gebirge vorhandenen Salzlecken ausgleichen. Steinböcke werden in freier Wildbahn 15 bis 20 Jahre alt. Sie sind überwiegend tagaktiven und leben in kleinen nach Geschlecht getrennten Gruppen. In den Alpen war der Steinbock Ende des 19. Jahrhunderts ausgerottet. In den letzten Jahrzehnten wurden viele Tiere erfolgreich ausgewildert.

 

 

 

Für Stachelschweine und Erdmännchen

 

25. Oktober 2014: Auf der alten Bärenanlage, die jetzt zum neuen Domizil für Stachelschweine und Erdmännchen umgebaut wird, wurde Richtfest gefeiert. Arthur Kusber, Geschäftsführer von ZooKultur, würdigte dabei das Engagement des Vereins der Zoofreunde Hoyerswerda, der das Projekt mit 100 000 Euro maßgeblich unterstützt. Er informierte, dass sich künftig bis zu elf Erdmännchen und bis zu fünf Stachelschweine hier tummeln können, wo einst die Bären zu Hause waren. Landrat Michael Harig ist zuversichtlich, dass dieses Projekt die Attraktivität des Zoos erhöht und hoffentlich viele Menschen anlocken wird. Oberbürgermeister Stefan Skora würdigte ebenfalls die großzügige Unterstützung des Fördervereins, ansonsten hätte mit dem Bau der Anlage nicht begonnen werden können. Wahrscheinlich bis zum Jahresende wird das neue Domizil für Stachelschweine und Erdmännchen fertiggestellt.

 

Bei einem Rundgang wurden die Gäste über die Veränderungen informiert. Zuvor hatten Arthur Kusber und Landrat Michael Harig die Informationstafeln an der Anlage, die auf die Bewohner hinweisen, enthüllt. Später konnte von Arthur Kusber eine zum Anlass passend gestaltete Torte angeschnitten werden. 

 

Richtfest auf der neuen Anlage


 

 

    

Für einen schönen Zoo

 

18. Oktober 2014: Zum traditionellen Herbstputz im Zoo fanden sich am Sonnabend 23 Freiwillige ein. Bei günstigem Wetter wurde bis zum Mittag viel geschafft, unter anderem wurden die Findlinge gereinigt, und erneut ein Beitrag geleistet, dass sich die Besucher im Zoo wohlfühlen. Anschließnd gab es noch Auskünfte zur neuen Anlage für Stachelschweine und Erdmännchen. Danke allen Beteiligten!   

 

Herbstputz im Zoo


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Umbau geht voran

 

15. September: Die Bauarbeiten sind schon ziemlich weit vorangeschritten. Aus der einstigen Bärenanlage neben dem Zoo-Restaurannt wird ein neues Domizil für Stachelschweine und Erdmännchen. Die Baustelle ist zwar von einem hohen Zaun umgeheben, aber Internetnutzer können an dieser Stelle mal dahinter schauen. 

 

 

Neue Anlage entsteht


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